Folgen für Verkehr

Wichtige Verbindungsstraße im MK: Start für letzten Sanierungsschritt

Ortsdurchfahrt Dahle in Altena
+
Rumpelstrecke: Dieser Straßenabschnitt muss dringend saniert werden.

Wann kommt das letzte Stück? Darauf warten die Anwohner an der wichtigen Verbindungsstraße im MK händeringend. Nun tut sich was.

Altena – Wird das letzte Drittel der Landstraße 698 durch Dahle doch noch im Lauf dieses Jahres erneuert – und kommt es in einem Stück? Die Dahler hoffen es sehr, denn die Ortsdurchfahrt als wichtige Verbindungsstraße zwischen Neuenrade und Altena ist in miserablem Zustand.

Ganz genau kann man das beim zuständigen Landesbetrieb Straßen.NRW noch nicht sagen. Doch es gibt erste sichtbare Hinweise auf weitere Arbeiten. Zwischen dem Ortsausgangsschild und der Einmündung zur Ihmerter Straße weisen auf dem Asphalt magentafarbene Markierungen darauf hin, dass etwas passieren dürfte – wenn auch erst in der zweiten Jahreshälfte.

Baugrund wird untersucht - bis 2022

Andreas Berg, Pressesprecher der Regionalniederlassung Hagen von Straßen.NRW, erläutert den Hintergrund: „Dahinter stehen Baugrunduntersuchungen für die anstehende Maßnahme. Diese werden aber weit im Vorfeld durchgeführt und dienen zur Erstellung des Leistungsverzeichnisses.“

Heißt: Es geht darum herauszufinden, welche Arbeiten konkret nötig werden, um die Ortsdurchfahrt wieder in Schuss zu bringen. Die Ausschreibung plant der Landesbetrieb für die zweite Jahreshälfte.

Was Ortsvorsteher Helmar Roder (CDU) positiv stimmt, ist die Tatsache, dass sich die Markierungen vom Ende des Bauabschnitts zwei an der Kreuzung Kämpenstraße/Mühlenstraße bis hinunter zur Ihmerter Straße ziehen. „Wenn es sich dann um einen Bauabschnitt handeln würde, wäre das gut. Das würde viel helfen.“

Hoffnung: Arbeiten in einem Zug

Ob die Baumaßnahme in weitere Abschnitte unterteilt werden muss, kann man unterdessen bei Straßen.NRW noch nicht sagen. Die Baugrunduntersuchung nimmt sich jedoch eine Streckenlänge von 2200 Metern vor. Das wäre der gesamte Abschnitt.

Aber: Die Planer in Hagen gehen auf jeden Fall davon aus, dass das Vorhaben nicht in diesem Jahr abgeschlossen werden kann. „Damit werden wir auch in das Jahr 2022 hinein gehen“, erwartet Andreas Berg.

Roder spricht sich in diesem Zusammenhang dafür aus, dass die Arbeiten vorgenommen werden, wenn die Landstraße 698 auf Neuenrader Seite am Ortseingang sowieso gesperrt ist. „Dann gibt es viel weniger Durchgangsverkehr, die Ampelzeiten könnten kürzer sein“, sagt er mit Blick auf die Vollsperrung der L 698 im Frühjahr, wenn der Ausbau des letzten Teilstücks auf Neuenrader Gebiet beginnt.

Sanierung: Zweieinhalb Monate Vollsperrung

Die Vorarbeiten laufen derzeit, einen konkreten Starttermin gibt es noch nicht. Dieser letzte, knapp 700 Meter lange Abschnitt der L698 wird saniert, außerdem erhält die Straße einen Gehweg. Für die Verkehrsteilnehmer bedeutet das eine erhebliche Behinderung. Denn der Ausbau ist mit einer wochenlangen Vollsperrung verbunden. Zweieinhalb Monate lang wird dort kein Durchkommen mehr sein, sagt Andreas Berg.

Der Zustand der noch nicht sanierten Abschnitte der L 698 ist nicht nur auf Neuenrader Stadtgebiet erbarmungswürdig. Die Löcher sind auf dem dritten Abschnitt unterhalb von Dahle gehörig groß. „Das ist schon gefährlich“, beobachtet Ortsvorsteher Helmar Roder. Insbesondere auf der Fahrspur Richtung Altena sind die Schäden groß.

Löcher in der Straße: Gefährliche Ausweichmanöver

Es sei zu beobachten, dass Verkehrsteilnehmer in Richtung Altena teilweise auf die Gegenfahrbahn wechseln, um die Löcher zu umfahren. Bei Regen besteht zudem eine weitere Gefahr: Dann sind die tiefen Löcher nämlich nicht sichtbar, sondern nur Pfützen. „Da knallt es ganz schön, wenn man da reinfährt“, sagt der Ortsvorsteher.

Rückblick: Die Sanierung der Strecke hatte 2014 zwischen dem Dahler Ortsausgang und Neuenrade begonnen. Dann mussten die Dahler – und alle, die Dahle durchfahren wollten – Geduld beweisen. Denn erst 2019 ging es weiter mit der Straßenerneuerung, nämlich im Ortskern. Ortsvorsteher Roder, der sich immer wieder für die Sanierung stark macht, hatte noch im Januar betont: „Das ist wirklich das allerschlimmste Stück Straße, das wir haben.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare