Saftige Einsparung möglich bei Abriss-Häusern

Ob Bagger zum Einsatz kommen ist noch fragtlich.

ALTENA - Der Abriss der Häuser an der Lennestraße 43 a und 45 (ehemals Möbel Hinne und Flüchtlingswohnheim) für die Burgaufzugs-Baustelle wird möglicherweise noch etwas dauern.

Aber Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein sieht das ganz gelassen. „Die Planer des Burgaufzuges haben uns eine neue Idee präsentiert, bei der wir möglicherweise eine saftige Einsparung erzielen können“, sagte er auf Anfrage. Deshalb hat der Verwaltungschef die mit dem Abbruch beauftragte Lampertheimer Abbruchgesellschaft mbH erst einmal gebeten, „nicht tätig zu werden.“

Die Aufzugs-Planer möchten nämlich von der Idee abrücken, das seitlich an das ehemalige Möbelhaus angrenzende Wohn- und Geschäftshaus mit Stahlklammern zu sichern. Beim Abbruch und dem Entkernen des Gebäudes hatte sich bekanntlich herausgestellt, dass beide Gebäude baulich eng miteinander verzahnt sind und es keineswegs eine zweite Brandmauer gibt, so dass der Abbruch sich schwieriger als erwartet gestaltete. Hollstein setzt nun auf die Architekten des Burgaufzuges große Hoffnungen. Die haben gerechnet, geprüft, sind wieder und wieder vor Ort gegangen und hatten dann den Einfall, auf die Klammern verzichten zu können. Dazu müssten allerdings noch umfangreiche Gespräche mit den Eigentümern der neben den Abrisshäusern stehende Immobilie geführt werden.

Ob das Gebäude dann allerdings mit schwerem Gerät dem Erdboden gleichgemacht werden kann und darf, dazu wollte sich der Verwaltungschef nicht äußern. Das sei wohl mehr Sache von Baufachleuten und Experten, das zu beurteilen.

In Zeitdruck sieht sich Hollstein „auf keinen Fall.“ Ob die Häuser nun eine Woche früher oder später fielen, sei nicht wirklich ein Thema. „Für uns hat eine mögliche Kostenersparnis in einem namhaften Tausender-Euro-Bereich auf jeden Fall Priorität“, sagt er abschließend.

von Johannes Bonnekoh

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