Vom Orchester in die Verwaltung

Klimaschutz Altena
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Stefan Kemper stellte die neue Klimaschutzmanagerin Sabrina Grüber vor.

Die Stadt Altena hat eine neue Klimaschutzmanagerin. Nachdem Lisa Flender einen neuen Job gefunden und deshalb gekündigt hatte, wurde die Stelle neu ausgeschrieben. „Wir hatten eine sehr gute Bewerberlage“, sagte gestern der stellvertretende Verwaltungschef Stefan Kemper, als er Sabrina Grüber als Flenders Nachfolgerin vorstellte. Sie hat ihre Tätigkeit zum 1. September aufgenommen.

Altena – „Ganz unterschiedliche Profile“ hätten die Interessenten aufgewiesen, berichtet Kemper. Dass die Wahl am Ende auf die 25-jährige Iserlohnerin fiel, hatte auch mit deren ehrenamtlichem Engagement zu tun. Sie managte ein Studentenorchester und stellte dabei Qualitäten im Event- und Veranstaltungsbereich unter Beweis. Öffentliche Veranstaltung durchzuführen gehöre ganz sicher zu Grübers Aufgaben, wenn die Pandemielage das wieder zulasse, sagte Kemper.

Umwelttechnik studiert

Natürlich muss auch die berufliche Qualifikation stimmen. Die neue Klimaschutzmanagerin hat Umwelttechnik und Ressourcenmanagement studiert – ein eher technisches Fach, in dem es um den Einsatz erneuerbarer Energien und um Effizienzsteigerung gehe, erklärte die Neue.

Das sei zwar nicht „der ganz typische Zugang“ für die Stelle, technisches Wissen könne aber auch nicht schaden, sagte Kemper auch mit Hinweis darauf, dass Grübers Schreibtisch im technischen Rathaus steht und sie beim Gebäudemanagement angesiedelt ist, weil sie auch die Energieeffizienz der städtischen Immobilien im Blick behalten soll. Darüber hinaus soll sie Bürger bei Bedarf individuell beraten, Informationsveranstaltungen durchführen und Projekte entwickeln.

Land fördert Klimaschutz

Konkret pflegt die Klimaschutzmanagerin Kontakte zu Kindergärten und zum Tagespflegebüro, um schon die Kleinsten für das Thema Klimaschutz interessieren. Von ihrer Vorgängerin übernommen hat sie die Idee eines Projektes mit dem Burggymnasium, wo die Schüler durch ein Belohnungssystem zu energiesparendem Handeln angehalten werden könnten.

Klimaschutz ist keine kommunale Pflichtaufgabe, wird aber vom Land bezuschusst. Das ist bis Anfang 2022 befristet. Die Stadt strebe aber an, das Thema Klimaschutz auch danach noch zu beackern, sagte Kemper bei der Vorstellung von Sabrina Grüber.

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