„Runter bis auf den Fels“ Fundamente für Terrassen

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Bald wird die Baustelle „geflutet“, dann bekommt man die Lenneterrassen mit dieser Perspektive nur noch vom Boot aus aufs Foto. ▪

ALTENA ▪ Seit Freitag ist schweres Gerät vor Ort. Der Tiefbauspezialist Stump aus Langenfeld rückte mit einem rund 17 Tonnen schweren Bohrgerät an. Derweil liefen an der unteren Terrassenbaustelle die Vorbereitungen, um der Lenne ihr Bett zurückzugeben. Die aus jeweils rund 1,5 Tonnen schweren „Big Packs“ bestehende Wasserhaltung wird jetzt nach und nach abgebaut. Dann bekommen die unteren Steine und Sitzstufen erstmals richtig „nasse Füße“.

Am Montag geht dann der Bohrer daran, Löcher für die Betonbohrpfähle zu setzen, die später den Aufbau der Terrassenkonstruktion tragen. Dazu muss der Bohrer sechs bis sieben Meter tief herunter gehen. „Wir müssen bis auf den Fels unter dem Lennekies“, erläutert Stadtplaner Roland Balkenhol, der sich vor Ort ein weiteres Mal über den Stand der Dinge unterrichtete. Pro Terrasse werden sieben solcher Gründungen gesetzt. Die Pfähle werden dann mit einem 30 Meter langen Betonbalken verbunden, auf den wiederum Stahlträger gesetzt werden. Auf diese wird die Holzkonstruktion montiert.

Ob es noch dieses Jahr eine Einweihung der Terassen geben wird, ließ Balkenhol offen. Bei gutem Wetter sei aber sicherlich etwas machbar. Der Bauzeitenplan sieht eine Fertigstellung bis Ende Oktober vor. Noch nicht entschieden ist über die Frage der Bewirtschaftung. „Wir werden das in Ruhe über den Winter klären.“ Die Terrassen bekommen vielleicht noch einen Sonnenschutz spendiert. ▪ tk

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