Rund um die Fuelbecke fallen 25 stattliche Bäume

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Markiert und nummeriert sind alle Bäume am Fuelbecke-Ufer. Etwa 25 Bäume müssen davon fallen.

ALTENA – Rote Zahlen an vielen Bäumen beunruhigen in diesen Tagen manche Spaziergänger an der Fuelbecke-Talsperre – sie befürchten einen Kahlschlag größeren Stils, nachdem knapp 450 Bäume am Rande des Rundweges sehr auffällig markiert wurden.

Entwarnung gibt Ralf Berlet, der technische Leiter der Stadtwerke: „Nummeriert wurden alle Bäume, die von einem Gutachter in Augenschein genommen wurden. Davon müssen etwa 25 gefällt werden.“ Andere seien entweder völlig problemlos oder es würden nur kleinere Pflegemaßnahmen erforderlich.

Die Stadtwerke haben die Fuelbecke vor etwa 20 Jahren von der Stadt übernommen. Dazu gehört auch der von Spaziergängern und Joggern stark frequentierte Rundweg. Wegen der vielen Bäume ist das Unternehmen dort sehr vorsichtig: Zweimal im Jahr wird nach dem Rechten gesehen. Ein Fachmann schaut sich dann die Bäume am Wegesrand an, entscheidet, ob sie noch standfest sind oder ob von ihnen eine Gefahr ausgehen könnte.

„Das erledigt für uns der Baubetriebshof“, erklärte Berlet gestern. Dort gebe es entsprechend ausgebildete Fachleute. Sie kämen zum einen im Winter, wenn die Bäume kahl sind, und dann noch einmal im Sommer, um das Blattwerk unter die Lupe zu nehmen.

Ergebnis der letzten Begehung: Zwei Dutzend Bäume müssen fallen. Wann das passiert, will Berlet in den nächsten Tagen mit Marcus Teuber klären. Das ist der für diesen Teil des Stadtgebietes zuständige Revierförster. Die Stadtwerke seien Mitglied der Forstbetriebsgemeinschaft, erklärte Berlet auf Anfrage. Den Rat des Fachmanns nehme man gerne an und auch dessen Hilfe bei der Vermarktung des Holzes. „Wobei das nicht unser Schwerpunkt ist – der liegt natürlich nach wie vor beim Verkauf von Wasser und Gas“, versicherte der technische Leiter.

Wichtig ist: Nach der Aktion ist der Weg rund um die Fuelbecke zwar wieder sicher – aber das gilt nicht bei Sturm. Wenn es richtig kräftig wehe, könnten auch gesunde Bäume umfallen und Schaden anrichten, warnte Berlet und empfahl, in solchen Situationen den Wald zu meiden.

von Thomas Bender

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