Unerlaubtes Geballere in Altena

Ruhestörung durch Böller in Altena

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Am Mittwochabend hallten wieder mehrere laute Donnerschläge über Altena.

Am Mittwoch um 21.30 Uhr war es mal wieder soweit: Mehrere laute Donnerschläge hallten über die Stadt – ein Phänomen, das sich schon durch den gesamten Sommer zieht und unter anderem in den sozialen Netzwerken immer wieder für Beschwerden sorgt.

An das Ordnungsamt als zuständige Stelle hat sich allerdings noch keiner gewendet. Das berichtete dessen Leiter Josef Paul gestern auf Anfrage. Allerdings: Gehört hat er es auch schon – was zum einen die Beschwerden meint, zum anderen ist ihm das Geballere selbst zu Ohren gekommen. 

„Zuerst habe ich das aber auf die Europameisterschaft zurückgeführt“, sagte er. Es habe deswegen auch schon Kontakte zur Polizei gegeben, berichtete Paul. Allerdings: Die Behörden kommen nicht recht weiter. Woher genau der Lärm kommt, lässt sich in Altenas Tallage so gut wie gar nicht orten – vor allem auch deshalb nicht, weil der Lärm immer nur ein paar Sekunden dauert. „Wir sind da schon auf ganz konkrete Hinweise angewiesen,“ sagt Paul. 

Einschreiten kann die Stadt ziemlich sicher gegen den Lärm. Würde es sich um vereinzelte Schüsse eines Jägers handeln, wäre nichts dagegen zu machen – aber so hört sich das nicht an, sondern eher wie Silvesterfeuerwerk. 

Dass das mitten im Jahr nicht ohne besondere Genehmigung abgebrannt werden darf, ist im Bundesimmissionsschutzgesetz klar geregelt. Verstöße dagegen können in Nordrhein-Westfalen mit Bußgeldern von bis zu 2600 Euro bestraft werden, was im Vergleich zu anderen Bundesländern sogar noch moderat ist

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