Lager für Schutzausrüstung

Wegen Corona: Halle in Rosmart wird weiter gebraucht  

Wo jetzt noch Rettungswagen parken. lagern bald Schutzmaterialien.   

Altena – Einen „rettungsdienstlichen Übergangsstandort“ hat der Märkische Kreis 2015 auf Rosmart eingerichtet. Er mietete im Gewerbepark eine Halle an, in der zum einen eine kleine Wache eingerichtet wurde, deren Personal den Krankentransport insbesondere im Südkreis unterstützt. Zum anderen parken dort Ersatz-Einsatzfahrzeuge, die die Rettungswachen im Kreis benötigen, wenn bei ihnen Fahrzeuge ausfallen.

Das Provisorium hat bald ein Ende: Wie berichtet, zieht der rettungsdienstliche Übergangsstandort im Laufe des kommenden Monats auf das Gelände des neuen Brandschutzzentrums um. Aus dem Provisorium wird dann eine dauerhafte Lösung in einer kreisseigenen Immobilie. Die angemietete Halle will der Kreis trotzdem nicht abgeben. Der Grund: Corona.

Als die Pandemie im März ausbrach, da kochte das Thema Schutzausrüstung sofort hoch – es gab zu wenig Masken, auch Schutzanzüge waren Mangelware. Einen gewissen Grundbestand hatte der Kreis zwar. Gelagert wurde er beim Katstrophenschutz-Lagezentrum im Lüdenscheider Kreishaus und im Berufskolleg in Halver.

Seit Masken und Co. wieder lieferbar seien, habe der Kreis seine Bestände aufgestockt, erklärte Pressesprecher Hendrik Klein auf Anfrage. Hinzu komme jetzt, dass das Land seine Lager auflöse und die Bestände verteile. Klein: „Schutzmaterialien haben wir im Moment reichlich“. Das ziehe jetzt allerdings ein logistisches Problem nach sich: „Wir haben Platz für 50 Paletten, müssen aber über 100 unterbringen“. Deshalb habe der Kreis bei der Eigentümerin der Halle angefragt, ob der Mietvertrag verlängert werden könne. Das gelte zunächst einmal bis zum Jahresende, erklärte der Kreispressesprecher.

Die Halle an der Rosmarter Allee bietet laut Klein nicht nur mehr Platz, sondern auch einen zweiten Vorteil: Man kann mit Lkw reinfahren und diese dann per Gabelstapler beladen. Das geht in den bisher genutzten Lagern nicht, weshalb das THW und andere Hilfsorganisationen anpacken mussten, als im Juni eine Menge Schutzausrüstung im Kreis verteilt werden musste.

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