Rosmarter Grundstückspreise zu hoch

Der Gutachterausschusses des Kreises stellt nach Bodenrichtkarte fest: Die Preise auf Rosmart sind am Markt nicht durchsetzbar.

ALTENA -  Von einem „lebhaften Handel im Bestand“ berichtet der Gutachterausschuss für den Märkischen Kreis in seinem Bericht für 2013. Das heißt: Es wurden vor allem gebrauchte Immobilien gekauft.

Exakt 2688 Verträge lagen den Immobilienexperten zur Auswertung vor. 133 dieser „Kauffälle“ betrafen Objekte in Altena.

Das bedeutet im Vergleich zu 2012 zwar einen deutlichen Rückgang – ein Blick in die Statistik zeigt allerdings, dass es sich dabei um ein Ausnahmejahr gehandelt hat, weil offensichtlich eine größere Anzahl land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke verkauft wurde. Im Vergleich zu anderen Jahren sind die 133 Kauffälle in 2013 ein sehr guter Wert.

Zu den „Kauffällen“ gehören Gebrauchtimmobilien, die den Besitzer wechseln, ebenso wie Waldgrundstücke oder Bauland – ein breites Spektrum also. Das sorgt dafür, dass andere Angaben des Ausschusses von begrenzter Aussagekraft sind: Insgesamt wurden 17,2 Hektar Land verkauft, umgesetzt wurden auf dem Altenaer Immobilienmarkt rund 10,4 Mio. Euro. Pro tausend Einwohner werden 7,5 Kauffälle registriert – etwas weniger als im Durchschnitt der Städte und Gemeinden, die der Gutachter ausschuss untersucht.

Seinen Erhebungen nutzt der Ausschuss auch dazu, so genannte „Bodenrichtwerte“ zu errechnen – und das nicht nur für Wohnbauland, sondern auch für industriell nutzbare Flächen. 35 Euro pro Quadratmeter sind nach Ansicht der Fachleute in Altena für Gewerbeflächen zu erzielen – ein deutlicher Hinweis darauf, dass die im Gewerbepark Rosmart angebotenen Grundstücke schlicht zu teuer sind. Sie sollen 60 Euro kosten.

- von Thomas Bender

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