Rosmart 2.0: Gegner  wandern durchs umstrittene Gebiet

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Die Wanderstrecke durch das geplante Gewerbegebiet.

Altena/Werdohl - Altenaer, Werdohler und Lüdenscheider sind zum Wandern auf Rosmart eingeladen. Damit wollen die Gegner des Gewerbegebiets Rosmart 2.0 zeigen, was dort zerstört werden soll.

Die Werdohler Initiative Pro Brunscheider Höhen, die sich gegen die geplante Ausweisung des Industriegebietes Rosmart 2.0 wendet, lädt für Dienstag, 28. Mai, zu einem Spaziergang über die betroffenen Flächen ein. Treffpunkt ist der Hemecker Weg, Abzweig Vorderbrenge. Aus Richtung Altena gesehen führt hinter dem bestehenden Industriegebiet eine Straße nach Vorderbrenge, Hinterbrenge und Köllmannshorst. Eingangs des Abzweigs wollen sich die Aktivisten und ihre Gäste treffen. 

Neben der Bevölkerung sind auch die Ratsmitglieder der drei Städte Altena, Lüdenscheid und Werdohl zu der Rundwanderung auf den Brunscheider Höhen eingeladen. Die Initiative um Jörg Kenter geht von einer bis eineinhalb Stunden Wanderung aus. Im Anschluss soll noch Zeit für Diskussionen sein. Gewandert wird bei jedem Wetter. Die Wanderung werde die Gäste zum Teil auch abseits der Wege führen, kündigt Kenter an. 

Geplant ist ein Spaziergang entlang der in der Machbarkeitsstudie skizzierten Straße. Auch ein Stück des Werdohler Rundwanderweges soll begangen werden. Kenter schreibt in der Einladung der Initiative an die Ratsmitglieder der drei beteiligten Kommunen Werdohl, Lüdenscheid und Altena: „Unterwegs kann man einen Eindruck von Natur und Landschaft bekommen, die den neuen Gewerbeflächen weichen sollen. Auch die topografischen Herausforderungen wird man vor Ort sehen können.“ 

Die Initiative will damit verdeutlichen, wie massiv die Eingriffe durch das neue Gewerbegebiet in die Natur wären. „In Hinblick auf die Infoveranstaltung der Bürgermeister am 11. Juni im Ratssaal Lüdenscheid sollte sich jeder Bürger vor Ort ein Bild davon machen können, über welche Gegend geredet und entschieden wird.

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