Robinie ersetzt Lärche auf der Lenne-Buhne

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Zimmermeister Dieter Ladwig.

ALTENA - Knapp sechs Stunden Arbeit investierte gestern Zimmermeister Dieter Ladwig aus Fröndenberg. Der Handwerksmeister tauschte auf der ersten Lenneterrasse an der Promenade etwa zwei Quadratmeter Holzfläche aus.

Weil sein Lieferant plötzlich einen Engpass beim Edelholz Robinie hatte, griff Ladwig im November vergangenen Jahres zu einem Kunstgriff. Um die Fertigstellung der Lennebuhnen nicht zu gefährden, verarbeitete er kurzerhand Lärchen-Douglasien-Holz auf dem Steg. „Das war für das Auge praktisch nicht sicht- und unterscheidbar“, sagte der Fachmann. Allerdings war dieser Notbehelf nur vorübergehend. „Weil die Buhnen immer mal wieder überflutet werden können, hatte sich die Stadt für das wesentlich strapazierfähigere Edelholz Robinie entschieden“, sagte Ladwig. Das sei auch nicht so harzig wie Lärche und könne einfach mehr vertragen.

Gestern schraubte der Fachmann deshalb in einem Teilstück die „Notbretter“ wieder ab und verlegte stattdessen das Edelholz. Kosten entstanden der Stadt natürlich nicht. Ladwig war im übrigen mit dem Zustand beider Terrassen sehr zufrieden. Altenaer erinnern sich, beide Buhnen hatten beim letzten Hochwasser zeitweise voll unter Wasser gestanden, was man aber beiden Flächen nicht ansieht. Und auch das Holz hatte sich um keinen einzigen Zentimeter bewegt.

von Johannes Bonnekoh

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