Erster Arbeitstag: Das wird der neue Bauhof-Chef

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Ein Neuer im Bauhof: Robert Groppe (links) wird Nachfolger von Volker Richter, der im August in den Ruhestand geht.

Der Neue ist da: Der Nachfolger von Volker Richter als Chef des Bauhofs in Altena hat begonnen.

Altena – Der designierte neue Chef des Bauhofs hatte am Montag, 4. Mai, seinen ersten Arbeitstag. Robert Groppe kommt aus Hagen, ist 33 Jahre alt und verheiratet. 

Ein Grund dafür, dass er gerne bei der Stadt arbeiten möchte, sei sein 15 Monate alter Sohn, sagte Groppe: Im öffentlichen Dienst habe man „mehr Zeit fürs Kind“ als in der Privatwirtschaft. Groppe soll die Leitung des Baubetriebshofs übernehmen, wenn Volker Richter im August in den Ruhestand geht. 

Lange keinen Nachfolger gefunden

Während der jetzige Chef Ingenieur ist, hat Groppe ein kaufmännisches Studium absolviert. Allerdings hat er zuletzt mehrere Jahre lang in einer Firma gearbeitet, die sich mit Industrie-Sanierungen beschäftigt. 

In dieser Position habe er viel mit technischen Fragen zu tun gehabt und bringe deshalb auch Fachkunde in Sachen Bauen mit, sagt er. Eigentlich sollte der potenzielle Richter-Nachfolger schon vor einem Jahr eingestellt werden, als Jörg Becker in den Ruhestand ging. 

Daraus wurde nichts, weil sich anfangs keine geeigneten Bewerber fanden. Die Stelle wurde mehrfach ausgeschrieben, bis sich schließlich mit Groppe jemand fand, der geeignet erschien. Keinesfalls sei der Neue zweite Wahl, betonte Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein, als er Groppe zusammen mit Stefan Kemper vorstellte. Kemper leitet den Bauhof gemeinsam mit Volker Richter und soll auch zukünftig mit an dessen Spitze stehen. 

Beirat begleitet Arbeit

Der Bauhof ist interkommunal, weil er auch für die Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde tätig ist. Auf Drängen der Doppelgemeinde wurde ein Beirat gebildet, der die Arbeit begleitet. An der Personalentscheidung sei dieses Gremium aus terminlichen Gründen nicht beteiligt gewesen, sagte Hollstein. 

Allerdings habe dessen Vorsitzender Ulrich Gülicher die Bewerbungsunterlagen gesehen. Groppe wird sich am Donnerstag bei der Verwaltung der Doppelgemeinde vorstellen. Gestern lernten ihn die Mitarbeiter des Bauhofs kennen. 

Altenas Kommunalpolitiker kennen ihn, weil wichtige Personalentscheidungen wie diese dem Hauptausschuss obliegen. Groppes Start ins Berufsleben erfolgte in einem Eigenbetrieb der Stadt Hagen. 

Seitdem interessiere er sich dafür, wie einzelne Rädchen in einer Kommune ineinandergreifen und wie das Zusammenspiel zwischen Verwaltung und Politik funktioniere. „Wenn Dinge wie der Baubetriebshof nicht funktionieren würden, würde man das sehr schnell merken“, sagte er. Auch das sei Grund für seine Bewerbung gewesen.

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