Ein Ritter für die Burg: Name fürs Maskottchen gesucht

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Das neue Maskottchen der Burg.

Altena – Die Burg Altena hat ein neues Maskottchen: Nur hat der Ritter noch keinen Namen. Den können Bürger bestimmen.

Die Burg Altena hat ein neues Maskottchen. Die etwa 1,90 Meter große Ritterfigur aus Filzstoff soll bei Werbeaktionen auf Messen, Großveranstaltungen und Stadtfesten Lust auf einen Besuch der Höhenburg machen. 

Seinen ersten Auftritt hat der freundlich dreinblickende Ritter bei der Aktivmesse „DO-City bewegt sich“ am 31. Mai in der Dortmunder Innenstadt. Er soll gezielt Familien mit Kindern ansprechen und auf die Höhenburg aufmerksam machen. 

Kostüm mit Kühlweste und Ventilator

In dem Kostüm mit Helm, rotem Wappenrock und blauem Beinkleid steckt ein Mensch, der dem Maskottchen Leben einhaucht. Holger Schroer von den Museen der Burg Altena hat es bereits ausprobiert. Orientieren kann er sich durch ein Guckloch im Mund. Eine Kühlweste und ein Ventilator im Kopfteil sorgen dafür, dass es im Sommer nicht zu heiß wird. 

Gemeinsam mit Touristikerin Ute Plato hat sich Schroer auch um die Anschaffung der Ritterfigur gekümmert. Von der Idee bis zur Umsetzung dauerte es nur vier Monate. Eine Firma aus Nijmegen in Holland produzierte die Figur. Dabei konnten Sonderwünsche wie das Wappen des Märkischen Kreises auf der Brust und ein Schwert in der Hand berücksichtigt werden. 

Als Fotomotiv macht der Ritter jedenfalls eine gute Figur. Einen Namen hat das Burg-Maskottchen hingegen noch nicht. Der soll ab sofort gesucht werden, der Kreis hat dazu eine Kampagne auf der Facebookseite „We love Märkisches Sauerland“ gestartet. Zur Auswahl stehen „Eberhard“ und „Otto“ – beides Namen aus dem Stammbaum der Grafen von der Mark. 

Ein Bruder für Burghard 

Ob Otto oder Eberhard: Das Maskottchen ist gewissermaßen das Pendant zu Burghard, dem Maskottchen des Erlebnisaufzugs. Der stellt eine Fledermaus dar und wurde von der Cartoonistin Tanja Graumann entworfen. Ob Burghard von der gleichen Firma hergestellt wurde wie der Ritter, kann Cass-Christopher Vaerst, der Betriebsleiter des Burgaufzugs, nicht sagen. Über einen Ventilator und Kälteakkus verfügt er aber ebenfalls. 

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