Risiko: „Weil es was Außergewöhnliches ist“

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Spielen Risiko mit viel Spaß: Uwe Rechenberg, Marcel Thal, Florian Schmidt, Dennis Thal, Sebastian Buchen und Christian Kraska.

ALTENA - Einmal im Monat, meistens Freitagabends, lassen Sebastian Buchen, Christian Kraska, Dennis Thal, Marcel Thal, Uwe Rechenberg und Florian Schmidt ihre Partnerinnen allein, um ihrer Leidenschaft nachzugehen.

„Dann spielen wir Risiko“, erklärt Sebastian, der von den anderen nur Buchen genannt wird. Gemeint ist das Brettspiel, das der französische Filmregisseur Albert Lamorisse bereits 1957 erfunden hat. Risiko gilt heute als ein Klassiker unter den Strategiespielen.

„Es geht halt um die Weltherrschaft“, erklärt Florian, kurz Flosch, warum das Spiel die Männer so begeistert. „Wer möchte nicht einmal die Welt beherrschen?“ Sie kennen sich seit vielen Jahren und haben schon immer gern verschiedene Gesellschaftsspiele zusammen gespielt. Doch Risiko ist für sie das Spiel überhaupt und deswegen gründeten sie 2009 den Risiko-Club. Das ganze Jahr über treffen sie sich zum Spielen, dabei wechseln sie sich als Gastgeber ab.

Wie bei vielen Spielen, beginnt auch bei Risiko derjenige, der die höchste Zahl würfelt. Jeder Spieler erhält sieben Karten, auf denen die zu erfüllenden Aufgaben, hier Missionen stehen. Etwa: „Befreie Australien und Brasilien“, steht drauf (das liest natürlich nur der Spieler selbst). Und das Spiel nimmt seinen Lauf mit dem Ziel, einen oder mehrere Kontinente, eine bestimmte Anzahl von Ländern oder die ganze Welt zu erobern.

In erster Linie gefällt den Männern ihr monatliches Treffen und „natürlich der Spielreiz“, wie Uwe erklärt. „Man hofft immer auf den Sieg – besonders ich“, sagt er, der wenig Glück im Spiel, dafür mehr in der Liebe hat. Von insgesamt 14 Spielen in diesem Jahr war er schon zehn Mal tot und damit aus dem Rennen. „Falls ich mal gewinnen sollte, freue ich mich wie ein Schneekönig.“ Und das tut er an diesem Abend. Die ausführliche Reportage ist nachzulesen in der Montagausgabe, 27. August, des Altenaer Kreisblattes.

Von Ilka Kremer

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