Dahle feiert den 775. Geburtstag

Riesenfete zum Dorfjubiläum

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Ortsvorsteher Helmar Roder hat fürs Jubiläum schon die Ortschroniken durchforstet. Gefeiert wird am 30. Juni und 1. Juli.

Altena - Warum es in Dahle schön ist? Ortsvorsteher Helmar Roder weiß die Antwort: „Die Dahler sind heimatverbunden!“ Das macht sich aktuell auch bei den Planungen zur Feier des 775-jährigen Bestehens bemerkbar: Am 30. Juni und 1. Juli sind alle Dahler Vereine, Verbände und Institutionen auf den Beinen, um das 775-jährige Bestehen gemeinsam zu feiern.

Der Dorfkern allein ist nicht genug, um alle Angebote fürs Festwochenende unter einen Hut zu bekommen. „Deshalb weichen wir auch auf den Schulhof aus“, erklärt Helmar Roder. Samstag wird mit einem Frühstück gestartet und der Heimatverein wird in der Grundschule eine umfangreiche Ausstellung eröffnen. Ab 10 Uhr shuttlet der Bürgerbus Altena Interessenten in die Produktionshallen der großen Dahler Unternehmen, wo Firmenbesichtigungen angeboten werden. Mittags wird eine Gourmetmeile eröffnet.

Gourmetmeile

Gut gestärkt geht es ab 15 Uhr ins Bobbycar-Rennen für Groß und Klein. Weitere Angebote des Familiennachmittags sind Tombola, Torwandschießen, Lasergewehr, Spiel und Spaß in der Turnhalle, Hüpfburg und Kletterparcours. „Den baut der CVJM im Wald auf“, erklärt Helmar Roder. Um das Bühnenprogramm kümmern sich Kinder- und Projektchor, die Bläser vom CVJM, Tambourcorps, Grundschüler und Kindergartenkinder.

Eine Band zum Fest

Abends wird eine Band die Dahler Party eröffnen. Falls die Deutsche Nationalelf eine Achtelfinalbegegnung hat bei der WM, wird diese in der Jugendbegegnungsstätte auf Leinwand übertragen. In den Festsonntag steigen die Dahler mit einem ökumenischen Gottesdienst um 10 Uhr ein. Die geladenen Gastvereine machen sich im Rahmen einer Sternwanderung zum Festplatz auf, wo um 11.30 Uhr der offizielle Festakt beginnt mit Ansprachen und Grußworten. Spielleute und Sänger sind gebucht zur Unterhaltung der Gäste. Helmar Roder freut sich, dass sich so viele Bürger mit Ideen und Tatkraft beteiligen: „Ich habe festgestellt, dass Dahler immer Dahle bleiben.

Liebgewonnene Orte

Selbst, wenn sie weit weggezogen sind, kommen sie immer wieder gerne zurück und besuchen ihre Familien und liebgewonnene Orte.“ Der Ortsvorsteher weiß auch, dass die Dahler ihre dörfliche Eigenständigkeit zu schätzen wissen. Daran hat auch die kommunale Gebietsreform 1968 nicht viel geändert, die Dahle ab sofort Altena zugehörig machte. Beim Durchblättern der Ortschroniken ist Helmar Roder bereits auf Interessantes und Skurriles gestoßen, zum Beispiel die Straßenbahn, die einst durchs Dorf fuhr.

Historie

Auf die Historie geht der Heimatverein im kommenden Jahr noch umfänglich ein: „Wir werden einige interessante Bilder und Geschichten geboten bekommen!“

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