Richtig staubig wird erst Anfang Oktober

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Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein führte durch den Info-Abend.

ALTENA - Das Weihnachtsgeschäft der Einzelhändler wird nicht gestört. Das versprach Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein in eindringlichen Worten. Bereits Ende November sollen die Häuser Lennestraße 45 und 43 a komplett aus dem Stadtbild verschwunden sein. Sie machen der Baustelle Burgaufzug Platz.

Über das Wie und den genauen Zeitplan informierten gestern Abend Stadtverwaltung und Vertreter der LAG Lampertheimer Abbruch Gesellschaft im neuen Stadt-Informationsbüro (früher Blumen Risse).

Mehr als drei Dutzend Anwohner waren gekommen, um sich aus erster Hand zu informieren. Und so verfolgten sie interessiert die Ausführungen von Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein, seines Bereichsleiters Uwe Krischer und die Äußerungen von Dilek Yaman. Er ist Geschäftsführer des Familien-Unternehmens, das erste sichtbare Eingriffe ins Stadtbild ab dem 19. September vornimmt. Dann tragen Bauhandwerker die Häuser Stein um Stein von Hand bis zur ersten Etage ab. 28-Tonnen-Bagger greifen erst nach der Alwewo und dem Flohmarkt (also dem 4. Oktober) ins Geschehen ein. Ab diesem Zeitpunkt müssen sich die Altenaer auch vermehrt auf Staub, Lärm und größere Lkw-Bewegungen einstellen. Einher gehen damit jeweils kurzzeitige Vollsperrungen im unteren Bereich der Fußgängerzone. Die ganze Baustelle wird von Anbeginn an eingerüstet und in große „Tücher“ gehüllt. „Wenn wir loslegen, wird stets alles mit viel Wasser besprüht. Das vermindert etwas die Staubausbreitung“, so Yaman. Das größte Problem der LAG an der Baustelle ist und bleibt aber der äußerst begrenzte Bewegungsradius. Das führt auch dazu, das das Abbruchmaterial zunächst Richtung ehemaliges Flüchtlingsheim gelagert und hier für die Abfahrt vorsortiert werden muss. Weil sich das ehemalige Möbelhaus Hinne eine Brandschutzmauer mit einem Nachbarhaus teilt, wird es hier gleich zu Beginn richtig kniffelig.

Die Pflasterung in der Straße wird durch Asphalt und Fließ-Abdeckungen geschützt. Die erst vor Jahren angeschaffte neue Schaufensterscheibe des alten Infobüros „natürlich gesichert, die können wir noch brauchen“, so Krischer.

In der kompletten Bauphase arbeitet LAG täglich von 7 Uhr bis gegen 18 Uhr und alle 14 Tage samstags halbe Tage. Krischer optimistisch: „ Wir müssen uns dran halten, wollen mit dem Aufzug nicht erst im November 2013 fertig werden, sondern sehen, dass wir schon die lohnende Sommersaison mitnehmen.“ Bei Problemen stehen er und sein Team und ein LAG-Vertreter „für jeden Bürger bereit.“

vonJohannes Bonnekoh

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