Hendrik Müller ist einer von 50 RSS-Praktikanten / Helmar Roder: „Interessiert“

Eine Chance für den Nachwuchs

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Informationselektronik-Meister Helmar Roder und Hendrik Müller. Der junge Mann ist aktuell einer von 50 Berufspraktikanten der . - Foto: Bonnekoh

Altena - Hendrik Müller ist ein freundlicher junger Mann. Mit seinen 15 Jahren ist er aktuell aber noch nicht berufsreif, weil er erst die neunte Klasse der Richard-Schirrman-Realschule besucht. „Ich gehöre zum letzten Jahrgang in der Nette“, sagt der junge Mann, der sie im kommenden Jahr mit der mittleren Reife verlassen wird.

„An sich habe ich schon genaue Vorstellungen, was ich dann machen möchte“, verblüfft der Nettenscheider. „Ich glaube, weiter zur Schule zu gehen möchte ich nicht. Mir schwebt vor, eine Ausbildung zu beginnen.“

An dieser Stelle kommt Helmar Roder ins Spiel. Der Dahler Radio- und Fernsehtechniker-Meister (heute heißt das Informationselektroniker-Meister) betreut den jungen Mann zurzeit als Praktikanten. Die anderen 49 Schülerinnen und Schüler der haben sich Drahtfirmen, Handwerkern oder Senioren-Wohnheimen und Kindergärten zugewandt. Alle wollen testen, ob die hier angebotenen Berufe vom Kaufmann/Kauffrau, über die Erzieherin oder eben handwerkliche Berufe, zu ihnen passen.

Für Helmar Roder ist die Zurverfügungstellung eines Praktika-Platzes „eine Ergänzung zu unserer Ausbildung. Aktuell haben wir zwei Azubis“, sagt er. Nachwuchs zu fördern, ihm die Gelegenheit zu geben, einmal 14 Tage Berufsluft zu schnuppern, „das mache ich gern.Auch im eigenen Interesse.“ Hendrik Müller attestiert er „Interesse, Beweglich- und Freundlichkeit“. Das passe schon.

Und der junge Mann selbst: „Ich fahre mit zu Kunden, schaue in der Werkstatt zu und bin mir sicher: Ja, das könnte mein Beruf werden.“

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