Vier Streifenwagen und ihre Besatzungen mussten helfen

Rhodesian Ridgeback büxt aus und beißt anderen Hund

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Die Polizei Altena war mit vier Streifenwagen im Einsatz.

Altena - Gemeinschaftsaktion von Polizei, die mit vier Streifenwagen und ihren Besatzungen im Einsatz war und Ordnungsamt Altena: Montagmorgen meldeten sich Passanten, die in Höhe Gerichts- und Bismarckstraße Angst vor einem Rhodesian Ridgeback hatten, der offenbar ausgebüxt war.

Normalerweise werden Rhodesian Ridgeback-Hunde nur um die 30 bis 35 Kilogramm schwer. Doch der Hund, der gestern Morgen in Höhe der Gerichtsstraße seinem 51-jährigen Halter ausbüxte, wog nach Polizeiangaben wohl um die 50 Kilogramm. 

Das Tier setzte sich in Richtung Bismarckstraße in Bewegung und verschwand im nahen Wald. Passanten, die vor dem stattlichen Tier, das laut Rassebeschreibung als „würdevoll, intelligent, Fremden gegenüber zurückhaltend, aber ohne Anzeichen von Aggressivität oder Scheu“ gilt, Angst hatten, riefen die Polizei.

Passanten hatten Angst

Das passierte am Montag etwa gegen 10.45 Uhr wie Polizeisprecher Dietmar Boronowski zu Protokoll gab. Die Wache ging auf Nummer sicher, als auch noch die zusätzliche Information kam, das mit einer Schulterhöhe von 63 bis 69 Zentimetern wirklich stattliche Tier habe eine Person gebissen. Es entsandte vier Streifenwagen mit den entsprechenden Besatzungen zum Ort des Vorfalls. 

Die Beißattacke gegenüber einem Menschen stellte sich allerdings als Fehlmeldung heraus, wie Boronowski berichtete. Allerdings war der Hund wohl offenbar mit einem Artgenossen, vermutlich im Wald, in Kontakt getreten und hatte dieses Tier ganz offensichtlich, so die Information der Polizei, verletzt.

Ordnungsamt

Die Ordnungshüter zogen das Ordnungsamt der Stadt hinzu und gemeinsam erreichte man kurzfristig den Halter des Tieres. Es war da schon selbständig zur Bismarckstraße zurück gekehrt. Es gehorchte seinem Halter widerstandslos und die Aktion ging ohne Probleme zu Ende. Den Altenaer erwartet eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. 

Er erhielt die Auflage, das Tier künftig nur an der Leine zu führen und dies ausdrücklich auch im Wald. Wie Joachim Protzer, stellvertretender Leiter des Ordnungsamtes sagte, ist die Ordnungsbehörde bei bestimmten Hunderassen auf Grund der Landeshundeverordnung, die die Stadt umsetzen muss, „stets bei solchen Vorfällen mit im Boot.“

Mit im Boot

Eine Häufung solcher Fälle konnte Protzer aber in den Vergangenheit „nicht bestätigen.“ Warum und wie der Hund sein Grundstück beziehungsweise die Wohnung verlassen konnte, konnte Dietmar Boronowski nicht abschließend klären.

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