Neues Rettungszentrum der Feuerwehr: So ist der Stand beim Bau auf Rosmart

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Großbaustelle auf Rosmart: Der Kreis errichtet ein neues Brandschutz- und Rettungsdienstzentrum. Dafür wendet er mehr als 22 Millionen Euro auf. Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan.

Altena - Das neue Brandschutz- und Rettungszentrum des Märkischen Kreises entsteht derzeit auf Rosmart. Die ersten Fortschritte sind sichtbar. Im April 2021 soll der 22-Millionen-Bau stehen.

Der Sommer war heiß und trocken. Es fiel wenig Regen. Auch diesem Umstand ist es geschuldet, dass an der Richard-Schirrmann-Straße 8 bis 10 auf Rosmart für das neue Zuhause von haupt- und ehrenamtlichen Kräften der Feuerwehr alles nach Plan läuft. 

Der Besucher der Baustelle kann schon zwei Gebäude in Umrissen erkennen: das Kesselhaus und die Fahrzeughalle für Krankentransportfahrzeuge. Wer am Bauzaun steht, kann sich darüber hinaus einen guten Überblick über die Gesamtgröße und Dimension des neuen Rettungs- und Brandschutz-Zentrums auf Altenaer Boden verschaffen. 

Erste Außenwände stehen

Die ist durchaus beeindruckend. Die Errichtung des neuen Zentrums erfolgt in vier Bauabschnitten. Begonnen wurde im Juni mit dem Kesselhaus. Nach dem Gießen des Fundaments stehen jetzt bereits erste Außenwände. Mitte Dezember soll alles „dicht sein, dann liegt das Dach auf und die Fenster sind eingebaut“, sagt Ursula Erkens von der Pressestelle des Kreises. 

Blick auf das Skelett der Krankentransportfahrzeug-Halle. Ein Teil der Außenwand steht bereits.

Mit Hochdruck werde zurzeit an der Errichtung der Krankentransportfahrzeug-Halle gearbeitet. „Es steht bereits eine erste Außenwand. Der Rohbau liegt gut im Zeitplan.“ Als nächste Baumaßnahmen stehen dann das Schulungsgebäude für die Wehr und das Verwaltungsgebäude der Kreisleitstelle sowie die Übungshalle an. „Bis heute können wir sagen, dass alles im Kosten- und Zeitrahmen liegt. 

Mehr als 3000 Feuerwehrkräfte warten

Deshalb gehen wir fest davon aus, die gesamte Baumaßnahme, wie geplant etwa Mitte April 2021 abschließen zu können“, sagt Erkens. Kreisbrandmeister Michael Kling hatte bei der Grundsteinlegung darauf hingewiesen, wie wichtig es für die kreisweit mehr als 3000 Einsatzkräfte der Wehr sei, baldmöglichst die neuen Räume zu beziehen. 

Besonderes Augenmerk legte er auf die neuen Schulungsräume und die Außen-Übungsflächen. Die seien für ein effektives Arbeiten im Alltag unerlässlich. Denn auf Rosmart könne man künftig „realitätsnah üben und mögliche Ernstfälle auf den Straßen durchspielen“. Gebaut wird das Zentrum durch das Generalunternehmen Hundhausen. Es gibt die Vereinbarung, dass zur geplanten Übergabe im April 2021 auch die Außenanlagen fertig sein sollen.

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