Rettungsdienst in Nöten: Unfall und defekte Autos

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5000 Euro Sachschaden, eine verletzte Person und viel Stress für Wehr und Ordnungsamt: Das ist die Bilanz eines Unfalles auf der Lenneuferstraße.

ALTENA - Das war ein schlechter Morgen für die Feuerwehr!“ – Auf diesen Nenner brachte Freitag, 3. Mai, Stadtbrandinspektor Alexander Grass einen Unfall, der sich um 8.47 Uhr am Abzweig Lenneuferstraße/Küstersort ereignete.

Ein mit Blaulicht im Einsatz befindliches Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) fuhr einer wartenden Autofahrerin auf das Heck auf. Die Frau erlitt laut Polizei „leichte Verletzungen“, wurde aber vorsorglich nach einer Erstversorgung durch die Rettungssanitäterin ins Krankenhaus gebracht. Der Verkehrsfluss auf der Lenneuferstraße war für rund 20 Minuten laut Polizeiangaben „stark eingeschränkt“. Das Einsatzfahrzeug wird jetzt in einer Fachwerkstatt untersucht, um festzustellen, ob eine Reparatur noch lohnt. Der Gesamtschaden beträgt 5 000 Euro.

Die Polizei sucht noch Unfallzeugen und bittet unter Tel. 91990 um Kontaktaufnahme.

Weiteres Pech für die Feuerwehr am Freitag: Auch der Rettungstransportwagen (RTW) blieb am Morgen bei einem Einsatz mit Motorschaden an der Ackerstraße liegen. Das Fahrzeug muss in einer Fachwerkstatt repariert werden. Bei Arztfahrten kann die Wehr normalerweise auf einen 5er BMW zurückgreifen, den häufig Wachenleiter Udo Winter nutzt. Aber auch dieses, bekanntlich von Lions gesponserte Fahrzeug, befand sich am Freitag in einer Reparaturwerkstatt.

Klaus-Peter Trappe, Ordnungsamt, hatte nach dem Unfall umgehend dafür gesorgt, dass ein in der Wache an der Bachstraße stehender Rettungstransportwagen kurzfristig als Ersatz-Fahrzeug (RTW) neu bestückt wurde. Winters Dienstfahrzeug wurde zusätzlich erst einmal aus aus der Werkstatt zurück geholt. Trappe stimmte sich mit dem Märkischen Kreis ab, ob Altena vorübergehend von dort ein Notarzt-Einsatz-Fahrzeug erhält oder für die Zeit der Reparatur ein Einsatzfahrzeug leasen muss. Auch Halver wäre bereit, mit einem Fahrzeug vorübergehend auszuhelfen. Eine Entscheidung fällt am Montag.

Stadtbrandinspektor Alexander Grass wünschte der verletzten Autofahrerin auch im Namen der gesamten Feuerwehr „gute Genesung und alles Gute.“ Seiner Kollegin, die das Arzt-Unfallauto gefahren hatte, gehe es auch schon viel besser, fügte er an. „Sie ist wieder im Einsatz.“

von Johannes Bonnekoh

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