Rentemeister wirft Arzt Geschäftsschädigung vor

ALTENA ▪ Empört hat der St. Vinzenz-Geschäftsführer Franz Jörg Rentemeister auf Erklärungen reagiert, die der Ärztliche Direktor des Hauses im Zusammenhang mit seiner Kündigung abgegeben hat: Dr. Hans-Hellmut Baumeister überschätze sich, heißt es in einer von Rentemeister abgegebenen Erklärung.

Er wirft dem Arzt darin vor, sich geschäftsschädigend zu verhalten und berichtet, dass dieser nie von sich aus das Gespräch gesucht habe. Es sei stets die Geschäftsführung gewesen, von der die Initiative zu Gesprächen ausgegangen sei.

Rentemeister bestreitet, dass es konkrete Verhandlungen mit Übernahmeinteressenten gibt. Dazu sei ein solches Verfahren zu komplex. „Interessenten bauen zunächst eine Checkliste auf für Unterlagen, die sie benötigen“, schreibt der Geschäftsführer. Erst nach Vorlage dieser Daten könne überhaupt erst entschieden werden, ob ein konkretes Übernahmeinteresse besteht. Die Entscheidung darüber finde zunächst bei den jeweiligen Geschäftsführungen statt, gehe dann an drei Gremien zur Entscheidung, dann erst werde verhandelt.

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„Dieser Prozess nimmt viel Zeit in Anspruch“, schreibt Rentemeister, der in diesem Zusammenhang an die Verhandlungen über die Übernahme der Kaufhof-Gruppe erinnert. Zwei Interessenten lägen inzwischen alle angeforderten Unterlagen vor, mit ihnen könne möglicherweise in der zweiten Januarhälfte in konkrete Verhandlungen eingetreten werden. Der dritte Interessent habe sich erst kürzlich gemeldet, ihm gegenüber habe er sogar eine Verschwiegenheitserklärung abgeben müssen, schildert der Geschäftsführer in seiner Erklärung. (Leserbrief am Donnerstag in AK)

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