Reiten, basteln und bewirten

Die Stadtwerke präsentieren ein Wasserkatapult.

ALTENA ▪ Trinkhörner stehen auf dem Tisch. Der Morgenstern und die Armbrust hängen an der Wand. Und im Schaufenster von ehemals Blumen Risse an der Lennestraße steht ein Skelett in einem Stahlkäfig „Der letzte Zechpreller“ – an bildlichen Vorgaben für eine zünftige mittelalterliche Taverne haben Günter, genannt Günni Fuchs und sein Partner Jörg Widany, nicht gespart. Die beiden eröffnen nur zum Mittelalterfest von Freitag bis Sonntag ihre Taverne „Zum Templer“ und hoffen auf viele Gäste.

▪ Die Stadtwerke sind mit einem eigenen Stand auf der Lennepromenade mit dabei. Dort dreht sich – natürlich – alles ums Wasser und das große Wasserkatapult.

▪ Kräutertrunk aus eigener Herstellung: Bei Castellani ist alles selbst gemacht. Meister Hardo Kirchhoff füllt gerne die Tonkrüge und gibt Einblicke in den Alltag der Hobby-Mittelalterfans. Die Gruppe ist am Lenneufer zu finden.

▪ „Alles muss raus!“, sagt Erich Pulger vom Förderverein der Stadtbücherei. Gemeinsam mit der evangelisch-lutherischen und katholischen Gemeinde richtet er mit weiteren Helfern wieder einen Bücher-Flohmarkt aus. Zu finden ist der rund 15 Meter lange Stand „etwa in Höhe der Mittleren Brücke.“ Hier werden auch Märchen vorgelesen und können sich Besucher in mittelalterlichem Schreiben üben.

▪ Friseurmeisterin Heidrun Schick ist nicht nur eine Könnerin ihres Berufes, sie hat auch ein Faible fürs Mittelalter. Deshalb richtet sie auf dem Markt Frauen Hochsteck-Frisuren, ganz so, wie es die Dame von Welt einst trug.

Tragbaren Schmuck aus Draht gestaltet Uschi Becke aus Iserlohn. Sie ist am Ort als Workshop-Leiterin diverser Kursangebote im Drahtmuseum bekannt.

▪ Der Reitverein Altena bastelt mit Kindern, zeigt Voltigierkunststücke und lässt die Kleinen auf Ponys ihre Runden drehen. ▪ job

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