Reinhard Gerdes neuer Hauptmann in Evingsen

Dieter Bernhardi (rechts) gratuliert seinem Nachfolger

ALTENA ▪ Seit Freitag hat der Schützenverein Evingsen einen neuen Hauptmann: Reinhard Gerdes. Bei der Jahreshauptversammlung im Schützenheim wurde der Familienvater einstimmig zum Nachfolger von Dieter Bernhardi gewählt. Er stand nicht mehr zur Wiederwahl zu Verfügung.

Aus Altergründen habe er beschlossen, das Amt in jüngere Hände abzugeben, sagte Bernhardi. Er hatte das Amt des Hauptmanns im Jahr 2003 übernommen. Davor war er bereits mehrere Jahre Zugführer und Adjutant gewesen.

„Der Posten war dein Ding“, lobte der Vorsitzende Friedhelm Winkel den scheidenden Hauptmann. „Du warst zwar nicht immer einfach, aber immer fair.“ Bernhardi steigt nun in die Riege der Ehrenratsmitglieder auf. Seine offizielle Verabschiedung findet im Rahmen des Schützenfestes 2012 statt.

Der frisch gewählte neue Hauptmann Reinhard Gerdes freute sich über die große Unterstützung seiner Schützenbrüder. Er könne die neue Herausforderung kaum erwarten, erklärte er. Auch die neue „Hauptfrau“ Andrea Gerdes sei einverstanden, fügte Gerdes lächelnd hinzu. Beschlossen wurde der Führungswechsel von den Schützen standesgemäß mit einem dreimal kräftigen Horrido.

Zur Wahl standen außerdem der zweite Vorsitzende sowie der Schriftführer. Dabei wurde Dirk Vosswinkel für seine gute Arbeit mit der Wiederwahl belohnt und bleibt für weitere vier Jahre im Amt. Auch Dirk Radix bleibt dem Verein als Schriftführer erhalten.

Der Schützenverein, so Friedhelm Winkel, blicke auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Im Mittelpunkt stand natürlich das Schützenfest, von dem, so Winkel weiter, viele schöne Erinnerungen geblieben sind. Allerdings werde diese Veranstaltung in jedem Jahr teurer. Noch könnten die Kosten gut gedeckt werden, erklärte Rechnungsführer Stefan Langemann. Langfristig müsse man allerdings an Sparmaßnahmen arbeiten. Eine Erhöhung von Mitgliedsbeiträgen sei jedoch zurzeit noch kein Thema. „Wir sind definitiv kein Sparverein“, sagte Friedhelm Winkel. Deswegen sei man sich auch einig, die hohe Qualität des Schützenfests in jedem Falle beibehalten zu wollen.

„Wir blicken in diesem Jahr auf 139. Jahre Vereinsgeschichte zurück. Darauf sollten wir stolz sein und zusammen an vielen weiteren guten Jahren arbeiten“, schloss Winkel seinen Jahresbericht. ▪ ch

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