Regionale ist mehr als nur der Aufzug

Regionale ist mehr als nur der Aufzug

Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein, Landrat Thomas Gemke und NRW-Bauminister Michael Groschek eröffneten im April den Burgaufzug – nicht das einzige, was die Regionale der Burgstadt gebracht hat.

Altena - Wer Regionale sagt, meint Burgaufzug - und das nicht nur in Altena. Klar sei er stolz darauf, dass er mit seinem kleinen Team eines der wesentlichen Vorzeigeprojekte des Strukturförderprogramms so schnell habe realisiert werden können, bekennt Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein.

Das sei aber bei weitem nicht der einzige Erfolg des Strukturförderprogramms

Zum Jahresende schließt die Südwestfalenagentur in Olpe ihre Pforten. Hier liefen alle Fäden zusammen, Hollstein spielte eine nicht unwesentliche Rolle dabei. So war er von Anfang an der gewählte Sprecher der MK-Bürgermeister im Aufsichtsrat der Regionale.

Dass er dort gschätzt wurde und sein Wort Gewicht hatte zeigte sich auch daran, dass er eine der zwei Laudatios hielt, als Dirk Glaser als Geschäftsführer verabschiedet wurde.

Der Bürgermeister sprach unter anderem darüber, dass die Städte und Gemeinde Südwestfalens unter dem Dach der Regionale enger zusammengerückt seien und dass dieser Zusammenschluss auch in der Zukunft bewahrt und ausgebaut werden müsse. Gedanken, die er im Gespräch mit unserer Zeitung noch einmal bekräftigte: Die Regionale habe dazu geführt, dass Südwestfalen jetzt in Düsseldorf deutlich mehr Gewicht habe. Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, aber auch die mit dem Strukturwandel einhergehenden Probleme - das werde jetzt von der Landesregierung deutlich besser wahrgenommen.

„Wenn man das in der Proportion betrachtet, ist Altena gut weggekommen“, sagt Hollstein mit Blick darauf, dass mit dem Burgaufzug ein vergleichsweise teures Projekt in den genuss des dritten Sterns und damit der Förderung kam. Dabei war davon noch gar keine Rede, als sich die Kommunalpolitik 2007 zum ersten Mal mit dem Thema Regionale beschäftigte. Damals favorisierte man den „Masterplan Lenne“ und damit in etwa das, was heute Lenneschiene heißt. Den Burgaufzug warf die Stadt erst knapp zwei Jahre später in den Ring, nachdem eine Fraunhofer-Studie ihn als ideale Lösung zur Anbindung der Burg an die Stadt bezeichnet hatte.

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