Rampe macht Bürgerburg behindertengerechter

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Neu: Eine Rampe ermöglicht vom Garten der Burg Holtzbrinck aus auch Gehandicapten einen besseren Zugang zum Gebäude.

ALTENA - Beim Mittelalter-Markt im vergangenen Sommer war es ein Thema, beim Weihnachtsmarkt ebenso: Ein Zugang zum Garten der Burg Holtzbrinck ist für Rollstuhlfahrer nicht unproblematisch – insbesondere, wenn sie aus Richtung Küstersort kommen.

Diesem Problem hat man bei der Stadtverwaltung jetzt Rechnung getragen und eine rollstuhlgerechte Rampe angeschafft. Sie ist seit einigen Wochen im Besitz der Stadt.

„Es gab immer wieder Anfragen im Zusammenhang mit einem barrierefreien Zugang zum Garten der Burg Holtzbrinck“, berichtet Barbara Langos, die als Kulturbeauftragte der Stadt mit vielen Veranstaltungen in und an der Bürgerburg zu tun hat. Probleme für Rollstuhlfahrer im Inneren des Gebäudes hatte man schon vor Jahren mit einem Treppenlift lösen können. Hier stand die Mark-E als Sponsor bereit. Der Treppenlift ermöglicht Rollstuhlfahrern seither einen leichteren Zugang zu Veranstaltungen, die zum Beispiel im Georg-von-Holtzbrinck-Saal stattfinden.

Insbesondere beim Mittealter-Markt war die Sache mit dem Zugang zum Garten bisher problematisch, weil Rollstuhlfahrer gezwungen gewesen wären, bei einem Umweg zum Beispiel über die Bungernstraße das Festgelände zu verlassen. Nur von dort aus gibt es einen barrierefreien Zugang.

Ein positiver Nebeneffekt der jüngsten Anschaffung für das städtische Gebäude: Für Anlieferungen ist die Burg Holtzbrinck jetzt auch mit einer Sackkarre aus dem Bereich Küstersort zugänglicher geworden.

von Thomas Keim

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