Landesbetrieb Straßen.NRW lenkt ein

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Als Schlaglochpiste der übleren Sorte präsentiert sich die Rahmedestraße. Straßen.NRW will jetzt doch die gesamte Fahrbahnbreite mit einem neuen Belag versehen.

Altena - „Es ist erfreulich, wie schnell der Landesbetrieb Straßen.NRW reagiert hat. Jetzt kann ein wenig Ruhe in der Rahmede einkehren“. So kommentiert Uwe Scholz, CDU-Fraktionschef, den Schwenk der Straßenbauer, ein etwa 1000 Meter langes Teilstück der Rahmedestraße (L 530) doch noch zu sanieren.

Von Johannes Bonnekoh

Wie berichtet, hatte sich der CDU-Landtagsabgeordnete Thorsten Schick eingeschaltet, als der Landesbetrieb mangels Geldmitteln mitteilte, dass die von Stadtwerke und Enervie aufgerissene Straße zwischen der Sparkasse Mühlenrahmede und dem Abzweig Paulusweg nur einseitig Richtung Lüdenscheid eine neue Asphaltbetonschicht erhalten sollte.

Scholz und Schick setzten einen Ortstermin mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW durch, der Dienstag stattfand. Danach lenkte die Behörde ein. Scholz anerkennend: „Leider ist es ja so, das der Landesbetrieb wenig Geld, aber viele Wünsche zu befriedigen hat.“ Ganz besonders unter dem Druck der Prioritäten A 45 und anderer Baumaßnahmen sagte er aber auch, „die Straße war so kaputt, die bisherigen Pläne hätten keinen Sinn gemacht.“ Jetzt hätten auch die Anwohner in diesem Teilstück etwas davon. Insbesondere die Lärmbelastungen durch Lkw sollten schon spürbar zurückgehen.

Ludger Siebert, der Leiter der Regionalniederlassung Südwestfalen von Straßen.NRW, begründete das Umdenken damit, dass die weitere Leitungsverlegungsmaßnahme der Stadtwerke in einem zweiten Bauabschnitt mit geplanten 560 Straßenmetern im Hause dazu geführt habe, „(...) die Gesamtsituation noch einmal zu überprüfen. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Sanierung auch der südlichen Fahrspur der L 530 in Form einer Gemeinschaftsmaßnahme unter Kostenbeteiligung des Landes NRW aus wirtschaftlichen Gründen jetzt geboten ist. Da die Stadtwerke Altena GmbH die Arbeiten zur endgültigen Herstellung der Fahrbahnoberfläche auch im 1. Bauabschnitt bisher noch nicht ausgeführt haben, bezieht sich diese Aussage auf beide Bauabschnitte.“

Siebert kündigte an, bereits in Kürze Gespräche zur „ Detailabstimmung mit den Stadtwerken Altena GmbH zur kurzfristigen Durchführung dieser Gemeinschaftsmaßnahmen zu führen.“ Noch einmal erinnerte er daran, dass schon zu einem früheren Zeitpunkt aus Synergieeffekt-Gründen über eine Gemeinschaftsmaßnahme nachgedacht worden sei. „Aufgrund der seinerzeit sehr angespannten Haushaltslage konnten solche Überlegungen dann jedoch leider nicht realisiert werden.“

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