Rahmeder Kinder bald aus Draht

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Ein Teil der Kindergartenkinder, die für die Drahtkinder (links das fertige Exemplar) Modell standen.

Altena -  Das aktuelle Projekt des Evangelischen Kindergartens Rahmede und seines Fördervereins, Drahtkinder, geht auf die Zielgerade. Gestern besuchten die Kita-Kinder mit drei Erzieherinnen die Firma Hohage, wo zurzeit die Idee technisch umgesetzt wird.

Durch die Werkhalle an der Rahmedestraße 406 bis 408 hallte Kinderlachen. „Auch wenn wir vorsichtshalber unsere Maschinen abgestellt haben“, sagte Volker Kluczka. „Bei Kindern weiß man halt nie, was so passieren kann.“ Wie berichtet, hatten die Erzieherinnen die Umrisse der Kinder in Lebensgröße zeichnen lassen. Azubis der Lehrwerkstatt Mittellenne des Arbeitgeberverbandes, Altena, großzügige Materialspenden der Firma Finkernagel Drahtwerk und das know how und die technische Umsetzung von Hohage aus der Rahmede, hatten dann Drahtkinder entstehen lassen.

Schon bald werden diese „Kinder“ in der Drahtstadt Altena die Fassade des Kindergartens zieren. Hinzu kommen soll noch eine Blumenwiese. Sehr kindgerecht gingen gestern Techniker Kai Baltrock und Volker Kluczka (Geschäftsleitung) von Hohage auf die kindlichen Besucher ein. Die fanden das ganze Drum und Dran in den Werkhallen zwar sehr spannend, aber letzten Endes waren Gummibärchen und andere Leckereien aber so verlockend, dass die Kleinen die nicht wieder hergaben.

Die Drahtkinder werden jetzt coloriert und noch in diesem Jahr montiert.

Von Johannes Bonnekoh

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