Konzept zur Sicherung der Südstraße ist noch nicht fertig

Rahmede: Hochbau beginnt

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Wo die Autos stehen, ist der Bauschutt abgeräumt. Dort wird jetzt mit der Errichtung des Edeka-Marktes begonnen. Bauschutt und Gebäudereste im hinteren Bereich liegen auf dem zukünftigen Parkplatz.

Altena - Auf den ersten Blick sieht es aus, als tue sich auf der Jmra-Branche gar nichts mehr – doch dieser Eindruck trügt. Es werde jetzt mit dem Hochbau, also mit der Errichtung des Edeka-Marktes begonnen, berichtet Roland Balkenhol, der für Bau und Planung zuständige Abteilungsleiter der Stadt.

Wie kann das sein, wenn doch Teile des ehemaligen Fabrikgebäudes noch gar nicht abgebrochen sind und noch Berge von Bauschutt auf dem Gelände lagern? 

„Das liegt alles auf dem zukünftigen Parkplatz“, weiß Balkenhol – der Markt entsteht auf dem Teil der Fläche, die an die Firma Klincke angrenzt – und die ist abgeräumt. 

Ladenlokal überbaut zum Teil Rahmedebach 

Das Ladenlokal mit 1500 Quadratmetern Verkaufsfläche und einer angeschlossenen Bäckerei mit einem Café überbaut zum Teil den Rahmedebach. 

Mit dem Bau des entsprechenden „Deckels“ geht es jetzt los. Große Steine aus Grauwacke, die dieser Tage in der Rahmede angeliefert wurden, zeugen davon, dass eine weitere Etappe der Baumaßnahme bald in Angriff genommen wird: Die Steine dienen der Ufersicherung des Rahmedebachs, der damit etwas naturnäher als bisher ausgebaut werden soll. 

Bleibt die Frage nach den Abbrucharbeiten. Knackpunkt ist die Südstraße: Die alten Fabrikgebäude stützen die deutlich höher liegende Straße ab. Es muss also ein Konzept her, wie die Straße nach dem Abbruch gesichert werden kann. 

Ohne Okay der Stadt geht gar nichts 

Ein erster Vorschlag der Statiker ist zurückgezogen worden, einen zweiten hat der Verwaltung nach Angaben Balkenhols noch nicht vorliegen – und ohne das Okay der Stadt geht natürlich gar nichts. 

Die Realisierung des Bauvorhabens zieht sich ungewöhnlich lange hin: 2012 wurde es zum ersten Mal im Rat behandelt, damals wollte der in Dortmund ansässige Investor neben dem Edeka- auch noch einen Drogeriemarkt bauen. 

2400 Quadratmeter Verkaufsfläche hielten allerdings sowohl die Handwerkskammer als auch die SIHK für „zentrumsschädlich“. Folglich musste abgespeckt werden. Betreiber des Marktes wird der Kaufmann Andrè Enste aus Menden, der im März Eröffnung feiern will.

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