Rahmede rückt enger zusammen

Rüdiger Groll vom Heimat- und Bürgerverein rechnete vor.

ALTENA -  „Die Stimmung war richtig gut“, beschrieb ein Sitzungsteilnehmer die erneute Zusammenkunft aller Rahmeder Vereine und Verbände.

Wie bereits berichtet, machen sich Vertreter des Seniorenkreises Gute Laune, der Heimat- und Bürgerverein Rahmede, Rahmeder Turnverein, TuS Mühlenrahmede, Ski-Club Rahmede, TV Städtisch Rahmede, Freie ev. Gemeinde Mühlenrahmede, Ev. Freikirche Grünewiese, Ev. Kirchengemeinde Rahmede und die VHS Rahmede Gedanken, was im Falle des Auslaufens der Hauptschule Am Nüggelnstück 3 mit der Sporthalle geschehen soll. Das geschieht auf Initiative und unter Moderation von SPD-Ratsmitglied Wolfgang Wilbers und Pfarrer Thorsten Brinkmeier (Friedrichskirche).

Donnerstag stieß erstmals Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein und sein Immoblienfachmann aus dem Rathaus, Uwe Krischer, zu dieser Runde. Wichtigste Botschaft des Stadtoberhauptes: Der Zeitdruck einer möglichen Hallenübernahme durch die Vereine ist gebannt. Denn die Hauptschule Rahmede wird erst mit dem Ende des Schuljahres 2017 auslaufen – zuvor noch Kinder aus Nachrodt aufnehmen. Und die Sorge des Heimat- und Bürgervereins, sein Domizil im Bürgerhaus am Paulusweg wegen eines möglichen Verkaufs kurzfristig zu verlieren, ist unbegründet. Das ließ Stefan Kemper als Vertreter der Großgemeinde St. Matthäus ausrichten.

Hollstein informierte weiter, dass das Land NRW 2014 ein neues Förderprogram auflege, das auch auf ein Bürgerprojekt in der Rahmede passen könnte. Er werden sich darum bemühen. Die Sportvereine wollen jetzt noch enger zusammenrücken und auch eine gewerbliche Kombi-Nutzung der Halle (Mieteinnahmen) soll geprüft werden. Zu stemmen gilt es jährliche Betriebskosten von 18500 Euro. Das nächste Treffen ist im April 2014.

von Johannes Bonnekoh

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