Radspitz mal ganz anders - auch das kommt an

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Die Party-Band Radspitz lud zum Unplugged-Konzert ins Haus Lennestein ein. ▪

ALTENA ▪ „Ihr seid ja so dermaßen gut dabei.“ Klaus Pfreundner von der Band Radspitz war von der Stimmung im Haus Lennestein am Samstagabend schwer beeindruckt.

Bereits beim Schützenfest verstanden es die Musiker aus dem fränkischen Kulmbach die Sauerländer für sich zu gewinnen. Diesmal präsentierten sie sich jedoch von einer ganz anderen Seite - in strahlend weißen Anzügen mit schwarzen Hemden hatte Radspitz äußerlich nicht mehr viel mit der einst bekannten Party-Band gemeinsam. Doch ihre Musik, diesmal unplugged, riss die Altenaer erneut mit. Der sprichwörtliche Funke sprang diesmal nicht nur von der Bühne aufs Publikum über, sondern auch umgekehrt. „Wir haben in der Pause gerade ganz spontan beschlossen, dass wir im November noch einmal in den Lennestein kommen“, verkündete Pfreundner angesichts der hervorragenden Stimmung im Festsaal, und löste damit weiteren lautstarken Jubel aus.

Mit ihrem Unplugged-Konzert unterstrichen die Musiker erneut ihr hohes musikalisches Niveau. Mancher Coversong kam beim Publikum sogar besser an als das Original. In bekannte Welthits wie „Hotel California“ von den Eagels, „I will survive“ von Gloria Gaynor, „I can see clearly now“ von Johnny Nash oder „I don’t like mondays“ komponiert von Bob Geldof stimmte das Publikum textsicher mit ein. Mit „Mercy“ von Duffy oder „Black Velvet“ von Alannah Myles ließ Radspitz die Chill-Out-Atmosphäre im Festsaal perfekt werden - ergänzt durch ruhige Lichtführung und flackernden Kerzen auf den teilweise nur kniehohen Tischen. In diesem Umfeld fiel es nicht schwer, bei den Balladen von Bon Jovi, Herbert Grönemeyer, Laith Al-Deen oder Carlos Santana ins Träumen zu geraten. Radspitz - in der Besetzung Tanja Classen, Olli Classen, Paul Brysch, Peter Hienert und Klaus Pfreundner - brachte das Publikum nicht nur zum Toben, sondern auch zum Genießen. ▪ sr

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