Altena zu klein für eigenen Blitzer

Geschwindigkeitskontrollen bleiben in der Burgstadt der Polizei vorbehalten.

ALTENA -  „Städte dürfen überall blitzen“, meldeten am Wochenbeginn die Nachrichtenagenturen – Altena kann das ebenso egal sein wie der Mehrzahl aller NRW-Kommunen auch.

Eine kommunale Geschwindigkeitsüberwachung ist nämlich nur Städten und Gemeinden mit mehr als 60 000 Einwohnern gestattet.

„Das würde sich für uns auch nicht rechnen“, ist Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein überzeugt. Er verweist auf die hohen Anschaffungskosten für die erforderliche Technik und Personal, das zusätzlich eingestellt werden müsste. Zwar könnte die Stadt sich mit Nachbarkommunen zusammentun, ein entsprechendes Angebot aus Lüdenscheid hat es bereits gegeben – „aber das wäre für uns nicht lukrativ gewesen“.

Geschwindigkeitsmessungen führt die Stadt übrigens durchaus durch – dafür hat sie ein Messgerät, mit dem tage- oder gar wochenlang kontrolliert werden kann, auf welchen Straßen wann gerast wird. Ergebe sich aus diesen Daten ein Handlungsbedarf, dann gibt die Stadt der Polizei oder dem Kreis einen entsprechenden Hinweis. Amtliche Geschwindigkeitskontrollen dürfen nur sie durchführen. - ben.-

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