Raaimakers fehlt vor allem eins: Geld

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Im Dornröschenschlaf: Im zukünftigen Hotel Sauerland tut sich derzeit gar nichts. ▪

ALTENA ▪ Man könnte meinen, Gerard Raaimakers hätte sein Ziel, an der Fritz-Thomée-Straße das „Hotel Sauerland“ zu eröffnen, aus den Augen verloren – dort tut sich einfach nichts. Doch dem ist nicht so: „Es geht nur nicht so, wie gehofft“, erklärte der Niederländer gestern im Telefongespräch mit der Redaktion.

Dem Investor Raaimakers fehlt Zeit, und vor allem Geld – das gibt er unumwunden zu. Die Verhandlungen mit der Bank seien sehr zäh, „manchmal sieht es gut aus, manchmal sieht es weniger gut aus“. Raaimakers braucht Geld, um Elektriker und Installateure mit diversen Arbeiten im Gebäude zu beauftragen. „Ich dachte anfangs, ich könnte alles selbst machen. Aber, ich musste feststellen, dass da Fachleute dran müssen.“ Es geht um elektrische Leitungen, sanitäre Installationen und die komplette Heizungsanlage. „Da ist noch ziemlich viel zu tun“, berichtete er. Und sein Vorhaben, das Hotel noch vor dem Schützenfest 2012 zu eröffnen, habe er aufgeben müssen. „Vielleicht wird bis dahin wenigstens das Restaurant fertig“, sagte er, allerdings mit wenig Zuversicht in der Stimme. „Viele Leute, an die ich geglaubt habe, haben mich im Stich gelassen.“

Gerard Raaimakers ist Gastronom, er betreibt in Raamsdonk eine Kneipe. „Die will ich verkaufen, doch im Moment – bei der schlechten wirtschaftlichen Prognose – hat niemand Lust sie zu kaufen.“ Aber er gibt die Hoffnung nicht auf, einen Käufer zu finden. Dann habe er das Geld, um in Altena weiterzumachen und: „Am Ende steht ein Hotel, über das jeder sprechen wird.“ ▪ Von Ilka Kremer

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