Ein Querschnitt fotografischen Schaffens

ALTENA ▪ Über zahlreiche Besucher freuten sich die Mitglieder des Fotoclubs Märkische Fotografen am Dienstagabend bei ihrer Ausstellungseröffnung im Foyer des St. Vinzenz Krankenhauses.

„Querschnitte“ lautet die Überschrift für die Gemeinschaftsausstellung der Fotokünstler zum 25-jährigen Bestehen des Clubs. Genau dies spiegeln die sehr unterschiedlichen Motive auch wider. So sind aussagekräftige Porträts von Menschen unterschiedlichen Alters neben faszinierenden Tieraufnahmen oder endlos weit scheinenden Landschaftsaufnahmen zu sehen. Schwarz-Weiß-Fotografien wechseln sich dabei mit farbenfrohen Motiven ab.

Außenstehende werden zu Sehenden

Bei der Begrüßung der Gäste freute sich Willi Prösser über die vielen Besucher aus dem „näheren Umkreis“, denn die Ausstellung sei für die Menschen aus Altena und Umgebung gedacht. Sein ausdrücklicher Dank galt dem 1. Vorsitzenden der Märkischen Fotografen, Carsten Miersch, der sich „wie ein Hürdenläufer“ für die Ausstellung besonders engagiert habe. Zuvor ging der langjährige Vorsitzende Martin Bielefeld in einer Rede auf die Entwicklung der Fotografie und des Fotoclubs in den vergangenen Jahrzehnten ein. „Eine ungeheure Bilderflut mit Milliarden von Aufnahmen – vom Datenmüll bis Ausstellungsstück – überschwemmt heute die Betrachter“, sagte Bielefeld im Hinblick auf die rasende Entwicklung bei digitalen Kameras. Hier stellte sich für Bielefeld auch die Frage: „Welche Berechtigung hat da noch ein Fotoclub?“, wo doch alles geknipst sei. Dieser Meinung setzte Bielefeld entgegen, das durch die Bilder der heimischen Fotografen „auch Außenstehende zu Sehenden werden“.

Der Fels in der Bilderflut

Heute haben die Märkischen Fotografen mehr als 25 aktive Mitglieder, die in unterschiedlichsten Bereichen ihre Motive finden. In der Clubgeschichte gelangen den Mitgliedern viele prämierte Aufnahmen. „Wir wollen so aktiv weitermachen, wie in den ersten 25 Jahren“, sagte Carsten Miersch nach der Eröffnung, „und damit aus der Bilderflut herausragen“

David Schröder

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