Qualifizieren lohnt sich: Nedschroef gratuliert

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Werkleiter Jan Seiler, Trainee-Teilnehmer Janus Kaschny, Personalreferentin Alexandra Edelhoff und Diplom-Ingenieur, Geschäftsführer Karlheinz Munz (v.l).

ALTENA - „Wir sind stolz auf Sie!“ – Mit diesen Worten und einem Glas Sekt zum Anstoßen gratulierte am Dienstag Diplom-Ingenieur Karlheinz Munz, Geschäftsführer der Nedschroef Holding Altena, Janus Kaschny.

Der war sichtbar überrascht, dass auf ihn an diesem Mittag auch noch Werksleiter Jan Seiler, Personalreferentin Alexandra Edelhoff und Betriebsratsvorsitzender Wolfgang Brüggemann im Besprechungszimmer des Geschäftsführers anstießen.

Zwei Jahre harter Fortbildungsarbeit liegen hinter dem 28-Jährigen, der nach einer abgeschlossenen Facharbeiter-Ausbildung zum Industriemechaniker jetzt „besondere Kenntnisse im Pressen und Walzen“ erworben hat.

Die eignete er sich in einem werksgeschneiderten Trainee-Programm „Kaltumformung“ nicht nur bei Nedschroef unter fachkundiger Anleitung an. Kaschny besuchte auch das Ausbildungszentrum des Instituts für Umformtechnik in Lüdenscheid, das eng mit dem Berufskolleg für Technik in Lüdenscheid zusammenarbeitet.

Karlheinz Munz fand gestern nur lobende Worte über den Balver, der täglich aus der Hönnestadt nach Altena einpendelt. Er habe sich während seiner Betriebszugehörigkeit zum Werk Altena schnell und zuverlässig eingearbeitet und führe selbständige Aufgaben aus.

Alexandra Edelhoff, Personalreferentin an der Westiger Straße 62: „Janus Kaschny ist ein vorbildlicher Mitarbeiter, er hat eine schnell Auffassungsgabe und erledigt alle Dinge sorgfältig und gewissenhaft.“

Für den Betriebsratsvorsitzenden Wolfgang Brüggemann war das Trainee mit dem 28-Jährigen „zunächst eine Art Wagnis. Wir wussten nicht, wie es läuft.“ Aber, so fügte er an, auch der Betriebsrat freue sich und werde die weiteren Nedschroef-Trainee-Mitarbeiter – aktuell sind das acht in verschiedenen Abteilungen – nach Kräften begleiten und fördern.

Geschäftsführer Karlheinz Munz sprach von einem Nedschroef-Gen, das man dem nunmehr so qualifizierten Mitarbeiter gerne injizieren möchte. „Wir sind daran interessiert, gut ausgebildete und vor allen Dingen auch zufriedene Mitarbeiter hier bei uns zu haben. Wenn beides stimmt, ist auch das Betriebsergebnis gut.“

Laut Munz müsse man für die Fertigung bei Nedschroef schon ein wenig geschaffen sein. In einer Schraubenfabrik gehe es nun mal laut zu und auch „hart zur Sache.“ Es sei Ziel der Geschäftsleitung und des ganzen Teams, für Fachkräfte zu sorgen, die im Sinne der Firma tätig wären. Junge Leute, die Interesse an einem sicheren Arbeitsplatz und einer qualifizierten Weiterbildung hätten, seien Nedschroef jederzeit willkommen.

Neben dem Glas Sekt gab es auch noch eine Zertifizierungsurkunde für Janus Kaschny. Der meinte sichtlich gerührt: „Ich sage einfach danke schön. Es macht mir Spaß, zum Team zu gehören und hier zu arbeiten.“

vonJohannes Bonnekoh

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