Projekttage am Burggymnasium zeigen „Bunte Vielfalt des Lernens“

Grazil und akrobatisch: Die Vorführungen der Tanz-AG am Burggymnasium.

ALTENA - Für Hans-Ulrich Holtkemper, den Schulleiter des Burggymnasiums, war die Präsentation der viertägigen Projektwoche so etwas wie das Vorstellen der „bunten Vielfalt des Lernens“. In der Zentralen Raumgruppe (ZRG) zeigten alle Klassen und Stufen das Ergebnis ihrer Team-Arbeit.

„Ich bin mit dem Erreichten sehr zufrieden“, bilanzierte Stefan Rohde, der die dieses Jahr um einen Tag verkürzte Projektwoche organisatorisch begleitete. Und so präsentierten alle Jahrgangsstufen ihren Mitschülern – meist mit großen Hallo und hörbarer Geräuschkulisse verbunden – was sie in den vergangenen Tagen so gemacht haben.

Das ging über Projekte zum Lernen lernen mit dem Schwerpunkt der Förderung der Sozialkompetenz über Bewegungstheater, dem Herstellen eigener Musikinstrumente oder dem experimentiellen Erkunden physikalischer Phänomene.

„Ich glaube, alle haben Spaß gehabt, sich andererseits aber auch mächtig ins Zeug gelegt“, so Dr. Reinhard Koch. Er war einer der beteiligten Lehrkräfte. Ihm gefiel – wie vielen Kolleginnen und Kollegen und mehreren hundert Kindern in der ZRG zum Beispiel der Auftritt der Klasse 5 c, die in englischer Sprache den Sketch „Oscar goes Babysitting“, vortrug. Vom selbst gebastelten Bühnenbild über Omas Tischdecke mit blauem Karomuster, das historische Wahl-Telefon, die schwere Standuhr aus Pappmaché an der Wand oder zwei leckere Stückchen Torte – die Youngster zeigten, dass sie nicht nur textsicher, sondern auch mit detailverliebtem Engagement bei der Sache waren. Natürlich war in dieser Gruppe die eine oder der andere Schüler nervös. Aber das legte sich, als ein gut aufgelegter Moderator aus dem Kreis der SV immer mal wieder zum spontanen Beifall aufrief.

Eingebunden in die Projektwoche waren in diesem Jahr wieder auswärtige Partner, etwa die AOK. Die führte unter anderem ein Bewerbertraining für BGA-Absolventen durch. Wer nicht mit den Fahrten der Leistungskurse auf Tour durch Europa war, konnte durch kurze Filmeinspielungen aber mit empfinden, was die jungen Leute in Straßburg, Rom, am Ijsselmeer oder im Kleinwalsertal so alles erlebten.

Dankbar waren Schulleitung und Kollegium gestern auch dem Sozialverband des Deutschen Roten Kreuzes, DRK. Dessen Helfer boten unter anderem eine Gewalt- und Suchtprophylaxe an, wiesen auf Programme zur Selbstbehauptung hin und gaben Erste-Hilfe-Kurse. Fazit von Oberstudiendirektor Holtkemper: „Ich glaube, man sieht, es hat Spaß gemacht.“

von Johannes Bonnekoh

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