Dahle und Evingsen ziehen an einem Strang

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Beim Streichen aktiv: Markus und Johanna Höck und Helmar Roder. Der ist Hauptsponsor Teichert aus Werdohl überaus dankbar.

Altena -  Das Dahler Projekt „Sagenwald“ geht auf die Zielgerade. Am Samstag, 30. August, soll ab 18 Uhr ein Fest gefeiert werden. Mittendrin: Die Mittelaltergruppe Castellani und Kinder der Grundschule Dahle, die szenisch eine heimische Sage darstellen und Skulpturen sowie Banner im Wald, die das Projekt im hohen Buchenforst im Wortsinne begreifbar machen.

Helmar Roder, Ortsvorsteher, ist froh und dankbar, dass ihm „jung und alt“ auf dem Weg vom Alten Friedhof (Hochstraße) bis hinauf zur Anbindung an den Höhenflug-Wanderweg geholfen haben, eine mehr als 400 Meter lange Wegstrecke für Wanderer attraktiver zu machen.

Mittendrin entsteht zurzeit eine Plattform. Erst am vergangenen Samstag haben Kinder, Heranwachsende, junge Leute und das Team um Helmar Roder selbst, die entsprechenden Stahlträger in Küntrop bei Levermann-Stahlbau gestrichen und grundiert. Einmal eingebaut, ermöglicht die Stahlkonstruktion – ein einziger Arm wiegt mehr als 450 Kilogramm – etwa in fünf Meter Höhe über dem Boden „in einen wunderschönen Buchenwald zu schauen“, schwärmt Roder. Ihm, dem Projekt-Ideen-Geber und Motor, war und ist wichtig, „etwas für jung und alt geschaffen zu haben. Etwas, an dem jung und alt mitgewirkt haben“. Neueste Idee: Wegen der Anbindung an den Höhenflug gibt es bereits Gespräche mit Evingsen. Die Dorfgemeinschaft und Dahle wollen nämlich gemeinsam einen Rundweg rund um den Sagenwald anlegen, sozusagen als Dorf-zu-Dorf-Projekt, „damit alle etwas davon haben.“

Skulpturen, aber auch Sagenbanner, werden Märchen aus der Region im Wald darstellen. „Das wird richtig schön“, so Roder. - job

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