Projekt „Road Adventures“ ins Leben gerufen

Altena - Das Abenteuer ruft Michael Pohl wieder auf die Straße. Es geht um Touren zum Nordkap (ab 9. Mai), in den Orient, durch die Alpen – und durchs Sauerland. Sie sind neue Elemente seines Projektes „Road Adventures“ (frei übersetzt: Straßenabenteuer).

Dabei sind die Teilnehmer bis zu zwei Wochen unterwegs – und unterstützen jeweils einen guten Zweck. Denn das gehört zum Prinzip der „Road Adventures“ - wer mitfahren will, bringt eine ansehnliche Spendensumme mit.

Hier geht es zur Internet-Präsenz von Road Adventures.

Aus der Leidenschaft für das Reisen rund um den Erdball und die Passion für Autos habe sich die Idee entwickelt, „unvergessliche und einzigartige Abenteuerreisen und Rallyes zu organisieren und die Freude am Entdecken zu teilen“, beschreibt Michael Pohl die Idee.

„Zündschlüssel rein – Alltag raus.“ RoadAdventures verbinde einzigartige Erlebnistouren mit wohltätigen Projekten. „Man lebt nur einmal“, zeigt sich der 41-jährige Altenaer überzeugt.

Road-Adventures.org ist ein Gemeinschaftsprojekt von Michael Leiblich und Michael Pohl – „zwei Autoliebhabern mit Benzin im Blut, die außerdem gerne Reisen und Outdooraktivitäten mögen.“ Bringe man diese Interessen zusammen, lägen Abenteuerreisen und Rallyes mit dem Auto nahe.

Zum Einsatz kommen dabei Autoträume der Kindheit und Jugend aus den 80er und 90er Jahren, die mittlerweile zu Youngtimern geworden sind. Michael Pohl: „Das garantiert maximales Abenteuer und minimale Kosten. Die Touren und Rallyes sind als Low-Budget-Projekte mit minimalem Aufwand für jeden bezahlbar – das Glücksgefühl am Ende einer Reise oder an besonderen Orten ist dagegen unbezahlbar“, sagt Michael Pohl.

Die jeweiligen Rallyeteilnehmer sind aufgefordert, ihren Teil dazu beizutragen, „dass die Welt mit ihrem Zutun ein wenig besser wird“, beschreibt der Altenaer seine Zielsetzung: Jedes Team organisiert 600 Euro an Spenden. Dieser Betrag geht an den Charitypartner „Die Arche“ e.V. in Hamburg. Pohl und Leiblich haben sich dazu entschieden, die Arche in Hamburg-Jenfeld zu unterstützen, eine Einrichtung, die sich der Schwächsten in der Gesellschaft annimmt: Kinder und Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen.

Die Arche Hamburg e.V. ist eine familienunterstützende Einrichtung, die dort ihre Arbeit aufnimmt, wo das System Lücken aufweist. Wo Kinder leben, für die warme Kleidung und tägliches Essen keine Selbstverständlichkeit sind, sorge die Arche für die Grundversorgung – so wie es eine Kleiderkammer für Bedürftige gibt.

In der Arche Hamburg-Jenfeld fänden Kinder und Jugendliche einen verlässlichen Ansprechpartner, bei dem Zuwendung, Annahme und Wertschätzung im Vordergrund stehen. Pohl: „Sie ist eine Einrichtung, die aktiv und transparent mit den christlichen Werten und Inhalten arbeitet.“

Sowohl die Haupt- als auch die Ehrenamtlichen der Arche haben es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder und Jugendliche von der Straße zu holen, ihnen bei den Hausaufgaben zu helfen und gegebenenfalls Nachhilfe zugeben. Auch im Kreisgebiet möchte Pohl in Sachen Charity noch aktiv werden.

Von Thomas Keim

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