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Projekt Ökoprofit: Rund 1220 Tonnen CO2 eingespart

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Von: Markus Wilczek

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Erfolgreicher Abschluss der dritten Ökoprofit-Runde: Zehn Unternehmen und Einrichtungen können Erfolge bei der Einsparung von Energie, CO2 und nicht zuletzt auch bei den Betriebskosten vorweisen.
Erfolgreicher Abschluss der dritten Ökoprofit-Runde: Zehn Unternehmen und Einrichtungen können Erfolge bei der Einsparung von Energie, CO2 und nicht zuletzt auch bei den Betriebskosten vorweisen. © Bange/Märkischer Kreis

Erfolgreicher Abschluss der dritten „Ökoprofit“-Runde: Zehn Unternehmen und Einrichtungen aus dem Märkischen Kreis, darunter der Baufachhandel Ernst Lingenberg und der Stricknadelhersteller Gustav Selter aus Altena, können beachtliche Erfolge bei der Einsparung von Energie, CO2 und nicht zuletzt auch bei den Betriebskosten vorweisen.

Altena - Klimaschutz kann sich lohnen – denn energie- und ressourceneffiziente Maßnahmen reduzieren nicht nur den CO2-Ausstoß, sondern können auch Geld sparen. Sinnvoll geplante Investitionen können sich in kurzer Zeit amortisieren. Gleichzeitig leisten sie einen nachhaltigen Beitrag für Klima- und Umweltschutz und dienen so der Gesellschaft. Das ist das Konzept hinter dem vom Land geförderten Projekt Ökoprofit unter Federführung des Märkischen Kreises und der Gesellschaft für Wirtschafts- und Strukturförderung im Kreis (GWS). Unterstützt wird das Projekt von den Städten und Gemeinden sowie weiteren Kooperationspartnern.

Die Ergebnisse dieses beeindruckenden Netzwerkprojekts können sich sehenlassen. Angefangen von LED-Beleuchtung und Recyclingpapier über Abfalltrennung und Schadstoffvermeiden bis hin zur Installation von Photovoltaikanlagen: Ökoprofit zeigt, wie vor Ort zum Umwelt- und Ressourcenschutz beigetragen werden kann. Wir sind stolz, so kreative, engagierte und motivierte Unternehmen, Dienstleister, soziale Einrichtungen und Kommunen im Märkischen Kreis zu haben, die das Thema Nachhaltigkeit mit Ideen, Tatkraft und Ausdauer angehen. Sie stärken damit den Umwelt- und Klimaschutz“, sagte Marco Voge (CDU). Der Landrat des Märkischen Kreis zeichnete gemeinsam mit Michael Hermanns, Abteilungsleiter im Landesministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, die weiteren Ökoprofit-Akteure aus.

Schröder: „Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit“

Auch GWS-Geschäftsführer Jochen Schröder lobte das Projekt und die Projektteilnehmer: „Die Projektergebnisse sind sehr beeindruckend. Wir freuen uns, dass sich die Betriebe im Rahmen von Ökoprofit auf den Weg gemacht haben, Energie- und Ressourcen zu sparen und sich insgesamt nachhaltiger aufzustellen. Das ist für alle ein wichtiger Schritt zur Sicherung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.“

Insgesamt wurden innerhalb des einjährigen Projektzeitraumes durch die Teilnehmer 1 220 Tonnen CO2 und knapp 1,6 Millionen Kilowattstunden Strom eingespart sowie neun Tonnen Abfall vermieden. Die jährlichen Einsparungen liegen bei insgesamt 376 000 Euro.

Rezertifizierung für Gustav Selter

Neben der Ernst Lingenberg GmbH waren auch noch dabei: AMK (Abfallentsorgungsgesellschaft des MK mbH, Iserlohn; Hotset GmbH, Lüdenscheid; Jogro Etiketten GmbH, Plettenberg; Kissing und Team GmbH, Menden; Küberit Profile Systems GmbH, Lüdenscheid; Selve GmbH, Lüdenscheid; Südwestfälische Industrie- und Handelskammer, Hagen; Stadtwerke Neuenrade; Stadtverwaltung Werdohl.

Der Altenaer Stricknadelhersteller Gustav Selter erhielt im Rahmen der dritten Ökoprofit-Runde bereits seine erste Rezertifizierung. Dies gilt auch für die Iserlohner Werkstätten.

Die nächste Runde Ökoprofit ist bereits gestartet – und erneut mit Beteiligung aus der Burgstadt. Dabei sind die Altenaer Baugesellschaft (ABG) und das Edelstahlwerk Ossenberg. Die weiteren Teilnehmer sind die ESTB GmbH (Iserlohn), das Institut für Umformtechnik der mittelständischen Wirtschaft GmbH (Lüdenscheid), die K&B Kunststoffdreherei GmbH (Lüdenscheid), die Otto Rentrop GmbH (Plettenberg), die Pollmann & Sohn GmbH (Kierspe), die Silgan Dispensing Systems Hemer GmbH und die Tebit GmbH (Meinerzhagen).

Projekt Ökoprofit: Betriebskosten sinken um 88 Millionen Euro

Ökoprofit ist ein vom Land Nordrhein-Westfalen gefördertes Gemeinschaftsprojekt zwischen Unternehmen, Kommunen und Beratern. In dem Projekt werden die teilnehmenden Akteure bei der Senkung von Betriebskosten durch Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen unterstützt. Mittlerweile beteiligen sich an Ökoprofit bereits mehr als 4 000 Unternehmen in gut 100 Städten. Die Ergebnisse können sich sehenlassen: Allein die rund 2 200 Betriebe aus NRW, die das Programm erfolgreich abgeschlossen haben, senken ihre Betriebskosten um insgesamt knapp 88 Millionen Euro pro Jahr.

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