„Guckst Du!“ – Letzte Preisträgerin von „Eine Stadt schreibt ein Buch“

Sandra Wilke räumt ab

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Nicole Güldner (links) überreicht Sandra Wilke (vorne rechts) ihren Preis. Es freuen sich mit ihr Monika Biroth, Marlies van Gemert, Ursula Rinke und Annette Wesemann (h.v.l.).

Altena -  „Wenn schon Kino, dann das Apollo in Altena! Nicht nur, weil es für uns Altenaer so schnell zu erreichen ist. Es ist einfach die ungezwungene Atmosphäre. Das Gefühl, man kann vom Dachbodenentrümpeln zu Hause gleich durch ins Wohnzimmer der Nettestraße gehen, um den Abend mit einem Film ausklingen zu lassen...“

So beginnt die Geschichte „Guckst Du!“ von Sandra Wilke. Im Rahmen des Projektes „Altena – meine Stadt schreibt ein Buch“, hat damit Sandra Wilke in der Kategorie „Film- und Kinogeschichte in der Stadt“ den ersten Preis gewonnen. Am Montag, 28. Juli, n erhielt sie dafür von Apollo-Chefin Nicole Güldner ein Film-Abo über zehn Vorstellungen ihrer Wahl.

Mehr als 200 Altenaer haben seit Jahresfrist an dem Buch-Projekt teilgenommen. Es war von vier Partnern nach Altena geholt werden. Neben der Gleichstellungsstelle im Rathaus, der Volkshochschule selbst, dem Förderverein der Bücherei war noch das Stellwerk mit im Boot. Vertreter aller vier Einrichtungen zogen gestern Bilanz und sagten Dank. Den Altenaern, die unter den vier Themenschwerpunkten „Gedichte“, „Garten“, „Weihnachten“ und eben „Kino- und Filmgeschichten“ mitgemacht haben, aber auch den Preis-Sponsoren. Ob es jetzt wirklich zu einem gedruckten Buch aller Beiträge kommt, steht noch nicht ganz fest. Annette Wesemann (Gleichstellungsstelle im Rathaus und Stellwerk), Ursula Rinke (betreute das Projekt und die Homepage), Marlies van Gemert (VHS) und Monika Biroth (Archiv) sind aber guter Hoffnung, dass es klappt.

Die gestrige Preisträgerin der Kino-Geschichte Sandra Wilke hat aber dennoch eine Bitte an das Kinoteam, formuliert in ihrem preisgekrönten Text selbst: „Ich traue mich und spreche einen körperlichen Entzug öffentlich an. Wann bekommt das Apollo endlich wieder eine Popcornmaschine?“

von Johannes Bonnekoh

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