Polizeibeamte auf dem Wochenmarkt

Präventionswoche gegen Taschen- und Trickdiebe in Altena

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Wilhelm Mestekämper und Traudel Breuer im Gespräch mit Reinhard Raffenberg und Jürgen Hoffmann (v.l.).

Altena - „Tragen Sie Geldbörse, Mobiltelefon und andere Wertsachen immer dicht am Körper! Am besten in verschlossenen Innentaschen.“ Diesen Rat gaben die Hauptkommissare Jürgen Hoffmann und Reinhard Raffenberg am Donnerstag zahlreichen Altenaern mit auf den Weg.

Das Polizisten-Duo stand auf dem Wochenmarkt und beriet die Passanten im Rahmen der laufenden landesweiten Präventionswoche gegen Taschen- und Trickdiebe. 

Altenaer sind aufmerksamer geworden

Dabei machten Hoffmann und Raffenberg den Altenaern durchaus Komplimente. „Es ist ja nicht das erste Mal, das wir tätig werden. Aber wir können durchaus feststellen, die Menschen sind aufmerksamer geworden“, stellten sie fest. 

Obwohl: Mit leichtem Kopfschwenk wies Hoffmann auf eine ältere Frau, die mit Rollator auf dem Markt unterwegs war. Die Frau hatte gut sichtbar ihr Portemonnaie auf der Sitzfläche der Gehhilfe liegen. „Ein Griff und das Geld ist weg. Was soll die Frau denn machen? Hinterherlaufen geht wohl nicht!“, stellte er fest. 

Auf ihre Leichtsinnigkeit angesprochen, war die Altenaerin aber durchaus einsichtig. „Es ist eben bequem, wenn man an einem Verkaufsstand das Geld sofort griffbereit hat...“ 

Raffenberg hatte in diversen Geschäften gestern viele Selbstversuche gemacht. „Es ist einfach erschreckend, festzustellen, wie leichtsinnig teilweise Männer und Frauen sind. 

Geldbörsen geklaut

Auf eine kurze Entschuldigung, ‘ich muss mal vorbei’, reagierten viele höflich, hatten nicht einmal bemerkt, dass ich ihre Geldbörse bereits stibitzt hatte. Wir können nur nochmals raten: Hand- und Umhängetaschen stets verschließen, Geldbörsen nicht offen liegen lassen.“ 

In besagten Fällen „arbeitete“ Raffenberg in den Discountern allein. „Das ist normalerweise nicht der Fall. Trickdiebe gehen oft arbeitsteilig vor. Einer lenkt das Opfer ab, ein Mittäter nimmt die Geldbörse an sich. Selbst, wenn die Person sich an einen Rempler oder ein Gespräch erinnert, bleibt eine anschließende polizeiliche Durchsuchung meist ergebnislos.“ Hoffmann und Raffenberg: „Sollte doch etwas passieren, rufen, schreien, Passanten um Hilfe bitten.“

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