Im ehemaligen Autohaus An der Burg entsteht neuer Zustellstützpunkt

Post rollt bald elektrisch

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Im ehemaligen Autohaus an der Burg entsteht ein neuer Post-Zustellzentrum.

Altena - Im ehemaligen Autohaus „An der Burg“ ist wieder Leben eingekehrt. Dort laufen An- und Umbauten im Auftrag der Deutschen Post (DP). Die wird nämlich dort im „Spätsommer einen neuen Zustellstützpunkt in Betrieb nehmen.“ Das bestätigte auf Anfrage ein Sprecher der Deutschen Post aus Frankfurt.

Zustellstützpunkt, das steht für das Weiterverarbeiten von Briefen und ganz besonders von Paketen. Die kommen – wie bisher – aus Hagen in die Burgstadt und werden künftig am Brachtenbecker Weg auf den Weg in die Haushalte gebracht. Alle Briefe, die in Altena eingeliefert werden, sind zuvor in Hagen bereits vorsortiert worden. Es sei nun einmal kein Geheimnis, dass die Zahl der Briefsendungen deutlich zurückgehe.

Blick in den Hof Kirchstraße, dort, wo heute noch die Post ihren Sitz hat. Das sei alles hier zu eng, hieß es.

Wirkliche Änderungen im Tagesablauf und in der Verarbeitung im neuen Zustellstützpunkt gebe es nur bei den Paketen. Das Aufkommen steige weiter und da sei noch viel manuelles Arbeiten nötig, so der Postsprecher. Aufgeteilt werde Altena am Ende in 20 Zustell-Bezirke. Mit dem Verlassen und der Aufgabe des bisherigen Stützpunktes an der Kirchstraße im längst für den Besucherverkehr geschlossenen Postgebäude, rollen künftig die DP-Autos voll elektrisch über die Straßen. „Wir werden in Altena 20 dieser Fahrzeuge stationieren.“ Aus und vorbei seien dann die Zeiten, als Paketzusteller in T 5 VW-Bussen diesen Job erledigten.

E-Streetscooter

Die E-Streetscooter hätten sich bereits an vielen Stellen bundesweit bewährt und seien ein Beitrag der DP zur Umweltgesundheit, der sich sehen lassen könne. Wer für die Deutsche Post baut, wollte der Sprecher aus Frankfurt nicht mitteilen. Das sei in der Regel ein Investor. Deshalb blieb auch die Frage unbeantwortet, ob das neue Gebäude gekauft, geleast oder gemietet ist. Am bisherigen Standort in der Innenstadt - daran ließ der Postsprecher keinen Zweifel, sei der fehlende Platz (insbesondere für die Paketbearbeitung) ein Problem gewesen.

Räumlich zu eng

Und auch die baulichen Gegebenheiten hätten in Gänze nicht mehr gestimmt. „Es war eng, es gab Treppen, es war nicht barrierefrei.“ Im Raum steht der Plan, das neue Postgebäude der Öffentlichkeit im Rahmen eines „Tages der offenen Tür“ zu präsentieren. „Vielleicht im Spätsommer“, hieß es.

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