Terminal wird videoüberwacht

Porno-Attacke: Firmen zum Rapport

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Sofortmaßnahme: Das Terminal am Langen Kamp wird jetzt videoüberwacht.

Altena - Das Internet-Terminal am Langen Kamp wird jetzt videoüberwacht. Mit dieser Sofortmaßnahme reagierte die Stadtverwaltung auf Vorfälle am Wochenende. Wie berichtet, war das Gerät so manipuliert worden, dass dort Pornos abgerufen werden konnten.

Die Polizei (Tel. 02352/91990) hat inzwischen Ermittlungen aufgenommen, weil die „Verbreitung pornografischer Darstellungen“ dann einen Straftatbestand darstellt, wenn sie an einem Ort erfolgt, „der Personen unter achtzehn Jahren zugänglich ist oder von ihnen eingesehen werden kann“. Nicht bestätigt hat sich der anfängliche Verdacht, dass auch kinderpornografische Bilder gezeigt worden seien.

Gesucht werden in diesem Zusammenhang Zeugen, die am Sonntag zwischen 14.45 Uhr und 15.30 Uhr jemandem an dem Terminal beobachtet haben. Noch am Sonntag wurde das Gerät abgeschaltet. Dabei bleibe es auch, versicherte am Montag Uwe Krischer, der im Rathaus für Tourismus und damit auch für das Terminal zuständig ist. Eine Wiederinbetriebnahme erfolge erst dann, wenn eine Wiederholung dieses Vorfalls mit größtmöglicher Sicherheit ausgeschlossen sei.

Dazu wurden von Krischer die beiden Firmen zum Rapport bestellt, die das Terminal geliefert und programmiert haben. Bei dem Terminal handelt es sich um eine Art überdimensionales i-Pad, also einen regelrechten Computer, der mittels eines Touchscreen bedient wird. Der Auftrag an Lieferanten und Programmierer habe eindeutig gelautet, dass an dem Gerät nur die für Altena touristisch relevanten Seiten abrufbar sein dürften, erklärte Krischer.

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Nachdem es kurz nach der Inbetriebnahme schon einmal Probleme mit unberechtigten Seitenrufen gegeben habe, seien die Firmen erstmals zur Nachbesserung aufgefordert worden. Dadurch steht für die Polizei auch fest, dass nicht die Stadt als Eigentümerin des Gerätes zu belangen ist. Ihre Ermittlungen richten sich deshalb „gegen Unbekannt“.

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