Polizei: Fuhrpark wird nicht verringert

Altena behält Einsatzfahrzeuge

Altena soll seine drei Polizeifahrzeuge behalten – auch wenn das Land NRW sparen will und muss.

Altena -  Das Land Nordrhein Westfalen muss sparen. Deshalb erwägt Landesinnenminister Ralf Jäger (SPD), die Zahl der Polizeifahrzeuge um 1200 in ganz NRW abzubauen.

Wie Manfred Kurzawe, Polizeioberrat aus der Leitstelle der Polizei Lüdenscheid auf Anfrage sagte, ist davon Altena „aber nicht betroffen“. Am Fahrzeugbestand in der Burgstadt solle nicht gerüttelt werden. Bekanntlich hat die Wache drei „farbige“ – im Polizeideutsch kolorierte Autos – im Dienstgebrauch und daneben noch zwei zivile Fahrzeuge. Polizeimotorräder werden seit 1994 nicht mehr am Ort vorgehalten. Entsprechende Beamte werden – wie zum Beispiel auch berittene Polizisten – nur zu Sonderveranstaltungen zusätzlich nach Altena abkommandiert. Einsatzgebiete sind dann unter anderem Großveranstaltungen wie der Mittelaltermarkt.

Es handele sich bei den Plänen des Innenministers zunächst um Überlegungen, so Kurzawe, eine Art erste Bestandsaufnahme. Betroffen sein würden auch in erster Linie Transport- und Logistik-Fahrzeuge und eher weniger kolorierte Einsatzfahrzeuge selbst.

Der Prozess der Prüfung des Dienstwagen-Bedarfes laufe noch – aber zu Einschränkungen der Mobilität solle es dennoch nicht kommen.

Die Diskussion um eine Verringerung der Dienstfahrzeuge hatte der CDU-Landtags-Abgeordnete Klaus Kaiser ins Rollen gebracht. Der hatte im Parlament eine entsprechende Anfrage gestellt. Allerdings ließ das Ministerium in einem weiteren Nebensatz in der Antwort an Kaiser sich offen, auch „kolorierte“ Einsatzfahrzeuge abzuschaffen. So schrieb das zuständige Dezernat „(...) soll der Fuhrpark landesweit an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden, ohne die Einsatzfähigkeit der Polizei zu gefährden.“ -

von Johannes Bonnekoh

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