Polizei stoppt Handwerker: Kleinlaster mit lebensgefährlichen Mängeln

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Die Polizei hat einen Kleinlaster wegen dramatischer Mängel aus dem Verkehr gezogen.

Altena - Katastrophale Mängel hat die Polizei bei einem Kleinlaster festgestellt, mit dem Handwerker zu einer Baustelle unterwegs waren. Bei einem Unfall hätte es für den Fahrer lebensgefährlich werden können.

Die Polizei hat am Samstagabend die Fahrt von vier Handwerkern zu einer Abbruch-Baustelle unterbrochen.  Die Beamten stoppten den ungarischen Klein-Lkw in  Mühlenrahmede. 

Bereits bei der ersten Prüfung bemerkten die Polizeibeamten "katastrophale Mängel an Rahmen und Bremse", sagt die Polizei. Deshalb bestellten sie einen Abschleppwagen. Die Handwerker mussten auf andere Weise weiter fahren. 

Bremse, Lenkung und Hinterachse defekt

Am Montag kam der Wagen auf den Prüfstand - mit erschreckendem Ergebnis: Ein Sachverständiger fand insgesamt 53 Mängel.

Die Lenkung war derart ausgeschlagen, dass ihr Ausfall drohte. Die Bremsen funktionierten nicht ausreichend. Die Befestigung der Hinterachse war lose. Das ausgeleierte Handbremsseil wurde geknotet, um es in der Länge zu kürzen. 

Lebensgefahr bestand für den Fahrer im Falle eines Unfalls, denn die Gurtschnalle war aufgesägt worden, um das Gurtband schneller ausfädeln zu können.

Die Straßenverkehrsbehörde ordnete die sofortige Stilllegung an und zog Kennzeichen und der Fahrzeugschein ein. Dem in Bayern wohnenden Fahrer drohen ein Bußgeld in Höhe von 210 Euro und ein Punkt in Flensburg. Auch der ungarische Halter wird mit 300 Euro zur Kasse gebeten.

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