Polizei in Altena sucht neue Bleibe

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Möglicherweise über kurz oder lang ein weiterer Leerstand im riesigen Toom-Gebäude: Die Polizeiwache möchte ausziehen, sucht neue, stadtnahe Räumlichkeiten.

Altena - Die Polizeiwache Altena möchte ihren bisherigen Standort gegenüber der Stadtbücherei aufgeben. Das ist lange bekannt. Möglicherweise gibt es dann schon den nächsten vom Platzangebot riesigen Leerstand im Toom-Gebäude, das bekanntlich Rewe bald verlässt.

Man sei in das sogenannte „Interessenbekundungsverfahren“ eingetreten, bestätigte Kreispressesprecher Hendrik Klein. Dahinter verbirgt sich eine Art Anforderungsprofil der Polizei an neue Räumlichkeiten. Wie unsere Zeitung erfuhr, soll es dazu schon „Papiervorlagen im Umfang von mehr als 160 DIN A 4-Seiten“ geben. Dort ist bis ins Detail festgelegt, was die Wache benötigt.

Eines liegt klar auf der Hand: Die Wache, so wie sie jetzt existiert, ist räumlich erheblich überdimensioniert. Seit Anfang der 1980er-Jahre residiert die Polizei hier, es gibt beispielsweise noch Arrestzellen und weitere ungenutzte Büroräume. Wichtiges Manko aber ist, die Wache ist nicht barrierefrei. Für eine öffentliche Einrichtung heute einfach nicht mehr zeitgemäß. Doch einfach wird es nicht, der Wache einen neuen Standort zu geben. Stichworte dazu: stadtnahe Lage, Parkplätze für die Einsatzfahrzeuge und eine hochwasserfreie Zone. Immer wieder gehandelt wurde ein Standort am Bahnhof. Ob das gelingt, ist noch offen.

Landrat Thomas Gemke als Chef der Kreispolizeibehörde ließ aber über seine Pressestelle mitteilen: „Der Standort Altena ist auch bei einem möglichen Umzug nicht gefährdet. Die Polizei bleibt am Ort.“

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