Politik für die Bebauung des Overbeck-Platzes

Grundsätzliche Zustimmung zur Bebauung dieses Platzes signalisierte der Planungsausschuss.

ALTENA ▪ Die Kommunalpolitik ist für eine Bebauung des Platzes neben Overbeck. Das wurde deutlich, als am Mittwoch im Stadtplanungsausschuss über dieses Thema diskutiert wurde.

Wie berichtet, ging es um dafür erforderliche Änderungen des seit 1993 gültigen Bebauungsplanes. Er lässt für diesen Bereich eine Bebauung grundsätzlich zu, müsste für das Vorhaben der Berg-Stiftung aber in Details geändert werden.

„Es geht hier nach dem, was wir wissen, nicht um eine Verlängerung des Berg-Hauses“, machte der Bürgermeister in der Sitzung deutlich. Nach seinen Informationen seien die 20 geplanten Wohnungen nicht nur für Senioren gedacht, sondern könnten von jedermann gemietet werden. Dr. Hollstein erinnerte auch daran, dass die Stadtplanerin Jutta Gruß-Rinck eine qualitativ hochwertige Bebauung dieses Bereiches für unbedingt wünschenswert hält.

Erste Details der

geplanten Bebauung

Erste Details der geplanten Bebauung stellte Roland Balkenhol vor. Vorgesehen sind zwei Gebäude – eins an der Bungernstraße, eins an der Kirchstraße. Dazwischen befindet sich eine Freifläche. Neben 1100 Quadratmeter Wohnraum sind auch zwei Ladenlokale vorgesehen. Unter dem Komplex soll eine den Bewohnern vorbehaltene Tiefgarage entstehen, die Zufahrt erfolgt durch die bereits vorhandene Parkgarage unter dem Berg-Haus.

Sprecher aller Fraktionen machten deutlich, dass sie hohe Erwartungen an die Investoren haben: „Einladende Räume sind wichtig“, mahnte Kay Kürschner (SPD). Der Neubau müsse sich einfügen in das, was das Stadtentwicklungskonzept für diesen Bereich vorsehe. Paul Ricker (CDU) kündigte an, seine Fraktion werde „ein wachsames Auge auf die Fassadengestaltung“ haben und sagte: „Wir beschließen hier heute nichts Endgültiges. Lassen wir es erstmal laufen“.

Die Grünen stimmten mit Nein – allerdings nicht, weil sie grundsätzlich gegen die Bebauung sind. Er hätte sich nur gewünscht, im Vorfeld mehr Informationen zu erhalten, sagte Oliver Held. Wichtig sei ihm, dass in der Innenstadt nicht nur Seniorenwohnungen entstünden, sondern ein Miteinander aller Generationen ermöglicht werde.

Entscheidung fällt in

einem Jahr

Der Beschluss bedeutet, dass jetzt das vorgezogene Beteiligungsverfahren beginnt. Dabei können sowohl die „Träger öffentlicher Belange“ als auch die Altenaer Bürger ihre Meinung zu den vorgesehenen Planänderungen kundtun. Sie sind dann abzuwägen, bevor die Politik ein weiteres Mal abstimmt. Er rechne frühestens im kommenden Herbst mit einer endgültigen Entscheidung, gab Stadtplaner Roland Balkenhol Auskunft über der den weiteren Zeitplan.

Von Thomas Bender

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare