Planungswettbewerb für den Bereich Breslauer/Königsberger Straße

Ein Quartier am Breitenhagen

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Die Baugesellschaft unterhält in dem Planungsgebiet bereits einen Treffpunkt. Es soll ein Quartier entstehen.

Altena -  Architekten und Stadtplaner sind gefragt beim hochbaulichen und städtebaulichen Realisierungswettbewerb „Quartiersentwicklung Breitenhagen – Stadt Altena“. Zwischen Breslauer und Königsberger Straße sollen alte Gebäudestrukturen aufgebrochen und die Flächen mit einem gezielten Konzept aus Rückbau, Umbau, Anbau, und Neubau zu einem zeitgemäßen Wohnstandort mit Quartierscharakter umgestaltet werden.

Dabei soll der ortsbildprägende Charakter des Breitenhagens nicht verloren gehen mit seiner parallelen Erschließungsstruktur. Sie ist gekennzeichnet durch langen Stichstraßen auf unterschiedlichen Höhenniveaus. Ziel des Wettbewerbs ist dabei auch, den Bevölkerungsrückgang in Altena abzuschwächen und die soziale Infrastruktur, wie Schule, Kindertagesstätte und Sportangebote zu stärken. Die Stadt Altena lässt sich gute Planung etwas kosten: Für den Wettbewerb stellt sie als Auslober nach Abschluss der Bearbeitung eine Wettbewerbssumme von 50 000 Euro zur Verfügung. Der erste Platz ist mit 20 000 Euro dotiert, der zweite mit 12 000 Euro und der dritte mit 8 000 Euro. Für Anerkennungen stehen insgesamt 10 000 Euro zur Verfügung. In der Ausschreibung ist beabsichtigt, das erstplatzierte Büro mit der Umsetzung des Quartierbaus zu beauftragen. Auch eine Preisträgergemeinschaft ist möglich. Wettbewerbsbetreuer ist die Scheuvens + Wachten plus Planungsgesellschaft aus Dortmund. Als Preisrichter werden Professorin Gesche Grabenhorst, Professor Thomas Meurer, Professor Rolf Egon Westerheide, der Altenaer Stadtplaner Roland Balkenhol, Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein, Hans Möhling, und Joachim Effertz eingesetzt. Martin Ritscherle, Geschäftsführer des betreuenden Unternehmens, erklärt: „Gewünscht ist ein städtebauliches Ensemble mit hohen Freiraumqualitäten. Hinzukommt die mindestens barrierearme Gestaltung als weitere Herausforderung.“ Die ist wahrhaftig nicht ohne bei bis zu elf Metern Höhenunterschied, die zu überwinden sind.

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