Planer stellen sich der Diskussion

ALTENA ▪ Planer trifft Bürger – das stand am Samstag an. Die Gewinner des Burgaufzug-Projekts kamen mit den Einwohnern Altenas durchaus ins Gespräch. Interessierte Bürger ließen sich die Chance nicht entgehen, von den Planern mehr zur Gestaltung des Stollens und des Burgaufzugs zu erfahren.

Deshalb stellten sich am Samstagnachmittag die Preisträger Dr. Thorsten Smidt und Hans-Helmut Schild von „Projekt 2508“, Klaus Hollenbeck von „Hollenbeck Architekten“ und Mathias Lim von „Lim Siegmund Partners“ im Infobüro den Fragen der Einwohner.

Die Grundidee wird von

den Bürgern begrüßt

Für durchweg gut befunden wurde die Idee, die Burg „an die Lenne zu holen“ und in der Lennestraße einen „Anbau der Burg im Stil des 21. Jahrhundert“ zu errichten.

Allerdings gaben die Planer das Kompliment zurück, schließlich habe die Stadt schon im Vorfeld begonnen, sich dem Fluss zu öffnen und durch eine gute städtebauliche Planung für ihre Idee die Voraussetzung geschaffen.

Der Eingangsbereich sollte nicht mit „Fachwerk-Attrappen“ gestaltet werden, meinte Gudrun Schnabel, gelernte Bauzeichnerin und damit auch „vom Fach“. Ihr gefiel der Entwurf der Preisträger, der aber sicher nicht in seiner jetzigen Form 1:1 umgesetzt werden kann.

So werden weitere Diskussionen der Preisgerichtsvorsitzenden und der Stadt mit den Wettbewerbern, aber auch mit Statikern, Technikern und anderen Fachleuten stattfinden müssen.

Kober will kein

„Phantasialnd“

Uwe Kober hätte am liebsten einen Mix aus mehreren der prämierten Vorschläge. „Hauptsache, es wird nicht zu sehr Phantasialand!“, hofft er. Die Mehrheit der Altenaer würde gerne den Stollen in seiner ursprünglichen Form erhalten, berichtete Roland Balkenhol den Preisträgern.

Die hatten auch noch Vorschläge für die Umgestaltung der unteren Lennestraße in petto: „Die Leerstände sind mit dem traditionellen Einzelhandel nicht mehr zu füllen, hier sollte eine gelungene Mischung an regionalen Produkten angeboten werden.“ meinte Hans-Helmut Schild und griff damit die Idee des „Krämerdorfes“ auf. ▪ sis

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