Pflanzaktion des Stellwerks / Heidekraut und Hebe verschönern Innenstadt

300 Pflanzen in 30 Kübeln

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Die Helfer des Stellwerks bei der Pflanzaktion.

Altena - Im Frühjahr werden sie wie ein gelber Teppich am Bahndamm erstrahlen und die Blicke über die Lenne locken. Am Samstag gepflanzt, werden die Narzissen im nächsten Jahr ihre ganze Schönheit entfalten. Schon jetzt eine kleine Pracht mitten in der Stadt sind die 300 Pflanzen in 30 Kübeln, die die fleißigen Helfer rund um Dorothee Isenbeck vom Stellwerk zuvor „eingebuddelt“ hatten. Es sind Heidekraut und Hebe, die nun die Innenstadt verschönern.

 Die einen nennen es Heidekraut, die anderen Erika. Die Pflanze mit dem strahlenden Lila ist winterhart, sodass die kalte Jahreszeit ruhig kommen kann. Bei der Hebe gibt es mittlerweile 140 verschiedene Arten - und einige von ihnen verschönern nun die Pflanzkübel mitten in der Stadt. Die Sommerbepflanzung musste das Zeitliche segnen, aber der Lavendel konnte bleiben.

 Es war Dirk König vom Bauhof, der für die große Pflanzaktion die Gewächse schon besorgt und alles vorbereitet hatte. So konnten Hans-Joachim Graf, Marion van den Boogaard und ihre Mitstreiter direkt loslegen. „Ich möchte in einer Stadt wohnen, in der es mir gefällt und wo es schön ist“, sagt Hans-Joachim Graf, warum er nicht nur am Samstag mitgeholfen hat, sondern auch Pflanzpate von zwei Kübeln in Altena ist. Die Pflanzpaten schauen das ganze Jahr, wie es um das Aussehen der Blumengefäße bestellt ist, gießen die Blumen und zupfen das Unkraut. Dass die Pflanzen durchaus auch manchmal mutwillig herausgerissen werden, ist natürlich ein Ärgernis. „Aber das war früher schlimmer“, sagt Hans-Joachim Graf. Die Pflanzaktion, die sich immer im Frühjahr, Sommer und Herbst wiederholt, gibt es seit zehn Jahren.

„Einige Helfer sind von Anfang an dabei“, erzählt Dorothee Isenbeck. Nur die anfängliche Idee, auch Schüler mit ins Boot zu holen, hat nicht geklappt. Auch der Wunsch, mit Ginkgo und Ahorn eine Art Allee für die Innenstadt zu zaubern, konnte noch nicht umgesetzt werden. „Die Bäume sind nicht so richtig angegangen“, sagt Dorothee Isenbeck, die sich dennoch über die Schönheiten in den Kübeln immer wieder erfreuen kann.

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