Pfarrer Ulrich Schmalenbach feiert letzte heilige Messe in Matthäus 

„Ein Stück von meinem Herzen bleibt in Altena“

Bürgermeister Uwe Kober (l.) dankte Pfarrer Ulrich Schmalenbach.
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Bürgermeister Uwe Kober (l.) dankte Pfarrer Ulrich Schmalenbach.

Ulrich Schmalenbach feierte seine letzte Messe als Pfarrer im kleinen Kreis.

Altena – „Sie waren ein Mann mit Ecken und Kanten. Das ist nicht despektierlich gemeint, sie hatten Haltung und sind immer dafür eingetreten.“ So brachte Nachrodt-Wiblingwerdes Bürgermeisterin Birgit Tupat das 15-jährige Wirken von Ulrich Schmalenbach als Pfarrer auf den Punkt. In Anwesenheit ihres Amtskollegen, Uwe Kober, Altena, dem PGR-Vorsitzenden Marco Schwieren, Kirchenvorstands-Vize-Vorsitzendem Dietmar Flusche und dem Pfarrer der evangelischen Kirche Altena, Dr. Sadrack Djiokou., feierte der scheidende Seelsorger gestern letztmalig eine heilige Messe in der St. Matthäus-Kirche. Er verlässt die Gemeinde zum 31. März. „Wir hätten uns einen Abschied in einem anderen Rahmen gewünscht“, sagte Flusche. „Die Pandemie hat uns ausgebremst.“ Auch er dankte Schmalenbach „für 15 Jahre guter, konstruktiver Zusammenarbeit.“

„Mann des offenen Wortes“

Bürgermeister Uwe Kober würdigte im Gottesdienst Schmalenbach als „Mann des offenen Wortes, der stets seine Meinung vertreten hat.“ Er wünschte ihm, wie auch der evangelische Pfarrer Dr. Sadrack Djiokou., „weiterhin Gottes Segen und alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.“ Während Djouko einen bunten Strauß Blumen als Abschiedsgeschenk für „den lieben Mitbruder“ mitgebracht hatte, übergab Pfarrgemeinderatsvorsitzender Marco Schwieren gemeinsam mit dem Kirchenvorstand eine Bildcollage „aus 15 bewegten Jahren“ und eine Kerze, in die die drei Gemeindekirchen Evingsen, Altena und Nachrodt eingearbeitet sind. Schwieren: „Du hast, lieber Ulrich Schmalenbach, in deiner typisch Sauerländischen Art ein Stück Pfarrgemeinde-Geschichte mitgeschrieben. Danke für dein Tun.“ Schmalenbach selbst war sichtlich gerührt „ob der vielen netten Worte über mich.“ Er werde jetzt keinesfalls Ruheständler, sondern nehme sich noch einiges vor. Etwa: Die Pfarrcaritas in Plettenberg, einem seiner künftigen Arbeitsorte, neu zu beleben und bleibe auch in Altena als geistlicher Beirat der KFD verbunden. „Ich wollte immer den Menschen nah sein, vielleicht kann ich das jetzt ohne die anderen enormen Verpflichtungen noch besser leisten als bisher. Ein Stück von meinem Herzen bleibt in Altena.“

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