St. Matthäus startet Umfrage

+
Gut besucht war am Sonntag der Neujahrsempfang der Großgemeinde St. Matthäus im Pfarrsaal. Dabei kamen viele Themen zur Sprache. Darunter auch die sich deutlich veränderte Begräbnis- und Bestattungskultur.

Altena - Wünsche und Bedürfnisse der Menschen zu den Themen Kirche und Glauben erfragen. Das ist zentrales Anliegen einer Umfrageaktion der katholischen St. Matthäus-Gemeinde.

Das Besondere an diesem Sonntag beim Neujahrs-Empfang im Pfarrheim gestarteten Projekt: Eingeladen zur Teilnahme sind nicht nur Katholiken, sondern auch alle anderen Christen und ebenfalls Nichtchristen im Einzugsbereich der Pfarrei St. Matthäus.

Pfarrer Ulrich Schmalenbach erläuterte die Aktion.

Pfarrer Ulrich Schmalenbach erklärt: „Einerseits müssen wir den Menschen sinnvolle Antworten auf wichtige gesellschaftliche und spirituelle Fragen geben, andererseits müssen wir angesichts rückläufiger Einnahmen Gelder sinnvoll und effektiv einsetzen.“ Mit dieser Umfrageaktion möchte die Pfarrei nun Erkenntnisse dazu gewinnen, welche Wünsche, Bedürfnisse und Sehnsüchte die Menschen in der Pfarrei bewegen.

Klar und übersichtlich in sieben Fragen gegliedert dreht sich alles um Fragen wie: Was wünschen sich die Menschen heute von der Institution Kirche? Welche kirchlichen Einrichtungen und welche Angebote werden in der heutigen Zeit und auch in Zukunft als sinnvoll oder sogar als unverzichtbar angesehen? Was wird wirklich gebraucht und was ist entbehrlich? Persönliche Anmerkungen sind möglich – und ausdrücklich erwünscht.

Neujahrsempfang St. Matthäus

Einige Minuten Zeitaufwand sind alles, was investiert werden muss. Das soll durch einfaches Ankreuzen geschehen. Das Umfrage-Design hat die Halveraner Kommunikationsagentur siegerbrauckmann entwickelt. Es ist der dritte Auftrag von Kirchenseite im Bistum Essen an diese Agentur. Der Datenschutz ist auch gewährleistet, denn die Fragebögen bleiben anonym.

Um Antworten auf die gestellten Fragen und weitere Anregungen zu bekommen hat das Bistum Essen im vergangenen Jahr den Pfarrei-Entwicklungsprozess (PEP) angestoßen und damit unterschiedliche Projekte auf Gemeindeebene initiiert.

So sieht die Titelseite des Fragebogens aus.

Schmalenbach und seine vielen ehrenamtlicher Helfer erhoffen sich eine hohe Rücklaufquote, die dann dabei helfen soll,eine Vision der Kirche bis ins Jahr 2030 zu erarbeiten. Rund 5.000 gedruckte Fragebögen sollen bis Ende Februar verteilt werden. 3.500 davon werden zum Auftakt als Beilage in der Februar-Ausgabe des Bistums-Magazins „Bene“ verschickt.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, auf der Internetseite der Pfarrei einen interaktiven Fragebogen online auszufüllen beziehungsweise ein entsprechendes Formular im PDF-Format herunterzuladen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare